Wie Microsoft in einer Aktualisierung des Windows-Release-Health-Dashboards mitteilte, wurde die maschinell gesteuerte, intelligente Verteilung auf alle Geräte ausgeweitet, die die Home- und Pro-Editionen von Windows 11 in Version 24H2 nutzen und nicht von IT-Abteilungen verwaltet werden. Der Rollout läuft seit dieser Woche.
Als Grund nennt das Unternehmen das näher rückende Support-Ende: Nach dem Stichtag erhalten die betroffenen Editionen weder Fehlerbehebungen noch Zeitzonen-Updates, technischen Support oder die monatlichen Sicherheits- und Vorschau-Updates. Der Umstieg auf Version 25H2 soll laut Microsoft automatisch erfolgen, sobald ein Gerät dafür bereit ist; Nutzer können den Neustart selbst terminieren oder das Update aufschieben.
Windows 11 25H2 wird seit September für berechtigte Windows-10- und Windows-11-Geräte ausgeliefert. Anders als ein vollständiges Funktions-Update wird es über ein Enablement Package von weniger als 200 KB aktiviert und fällt damit klein aus.
Wer den automatischen Wechsel nicht abwarten will, kann unter Einstellungen > Windows Update prüfen, ob das Update bereitsteht, und es manuell herunterladen und installieren. Alternativ lässt sich die Aktualisierung über dieselbe Stelle für einen wählbaren Zeitraum pausieren; nach Ablauf dieser Frist müssen die neuesten Updates jedoch installiert werden. Für Probleme während des Upgrades stellt Microsoft ein Support-Dokument sowie eine Schritt-für-Schritt-Anleitung bereit.
Seit den Patch-Tuesday-Updates vom März 2026 hat Microsoft mehrere Notfall-Updates veröffentlicht. Eines davon behebt ein bekanntes Problem, durch das Anmeldungen mit Microsoft-Konten in mehreren Microsoft-Apps wie Teams und OneDrive fehlschlugen. Zudem verteilte das Unternehmen außerplanmäßige Updates für Windows-11-Enterprise-Geräte mit aktiviertem Hotpatching, die ein Problem mit der Sichtbarkeit von Bluetooth-Geräten sowie Sicherheitslücken im Verwaltungswerkzeug des Routing- und RAS-Dienstes (RRAS) beseitigen.
