Die Education Authority arbeitet nach eigenen Angaben weiter daran, die Dienste vollständig wiederherzustellen und zu klären, ob Daten kompromittiert wurden. Nach dem Bekanntwerden des Vorfalls schaltete sie den Zugang zum C2K-System ab, um den Sicherheitsvorfall einzudämmen.
Eve Bremner, leitende Bildungsbeauftragte der EA, sagte der BBC, der Angriff sei früh erkannt worden. Nach den vorliegenden Hinweisen sei er eingedämmt, man befinde sich nun in der Phase der Wiederherstellung. Zugleich betonte sie, es handle sich um einen laufenden Vorfall; nach derzeitigem Kenntnisstand gebe es jedoch keine Anzeichen dafür, dass Daten beschädigt worden seien oder das System verlassen hätten.
In ihrer jüngsten Aktualisierung erklärte die Behörde, sie unterstütze die Schulen beim Zurücksetzen von Passwörtern und bei der Wiederherstellung des Systemzugangs und unterrichte die Schulleitungen über den Ablauf. Erste Schulen seien bereits wieder online. Man mache gute Fortschritte und habe über das Wochenende daran gearbeitet, den Zugang sicher wiederherzustellen — beginnend mit den weiterführenden Schulen.
Diese Arbeit werde in den kommenden Tagen fortgesetzt, mit dem Ziel, das System so schnell wie möglich an allen Schulen wieder in Betrieb zu nehmen. Vorrang räumt die EA dabei Schülerinnen und Schülern „an kritischen Punkten des Schuljahres" ein, insbesondere jenen, die vor Prüfungen stehen.
In einigen Fällen öffneten Schulen während der Ferienzeit, um Lernenden beim Zurücksetzen von Passwörtern und beim Wiedererlangen des Zugangs zu helfen. Nach Angaben der Verantwortlichen muss die Notwendigkeit, das System abzusichern, gegen den Druck abgewogen werden, es rasch wieder verfügbar zu machen. Die EA entschuldigte sich für die Störung und kündigte weitere Aktualisierungen an, sobald sich die Lage entwickelt.
