Den Diebstahl bezifferte Bitcoin Depot in der SEC-Meldung vorläufig auf rund 3,665 Millionen Dollar – dies entspreche dem beizulegenden Zeitwert der unbefugt transferierten Bitcoin zum Zeitpunkt des Vorfalls. Die endgültigen Auswirkungen könnten von dieser Schätzung abweichen, da die Untersuchung noch nicht abgeschlossen sei.
Das Unternehmen verfügt nach eigenen Angaben über eine Versicherung, die bestimmte Schäden im Zusammenhang mit Cybersicherheitsvorfällen abdecken könnte. Es gebe jedoch keine Gewähr, dass diese Deckung ausreiche, um die durch den Vorfall entstandenen Verluste ganz oder teilweise auszugleichen.
Für Bitcoin Depot ist es nicht der erste Sicherheitsvorfall. Im Juli 2025 informierte das Unternehmen mehr als 26.000 Personen über eine Datenpanne, die sich ein Jahr zuvor ereignet hatte. Angreifer hatten sich Zugriff auf die Systeme verschafft und Dateien mit persönlichen Daten erlangt, darunter Namen, Telefonnummern, E-Mail-Adressen, Geburtsdaten, Anschriften und Führerscheinnummern. Die Offenlegung habe sich damals wegen strafrechtlicher Ermittlungen um ein Jahr verzögert, so das Unternehmen seinerzeit.
Die Meldung über den jüngsten Angriff auf Bitcoin Depot fällt zeitlich kurz mit einem weiteren Vorfall zusammen: Wenige Tage zuvor entwendeten mutmaßlich aus Nordkorea operierende Angreifer in einem sorgfältig geplanten Angriff 285 Millionen Dollar von der DeFi-Plattform Drift.
