Mit dem April-Patchday 2026 hat Microsoft insgesamt 167 Schwachstellen behoben, darunter zwei Zero-Day-Lücken. Für Windows 10 werden diese Korrekturen über das erweiterte Sicherheitsupdate KB5082200 ausgeliefert.

Das Update steht Nutzern von Windows 10 Enterprise LTSC sowie Teilnehmern des ESU-Programms zur Verfügung. Die Installation erfolgt regulär über die Einstellungen: unter „Windows Update" lässt sich die Suche nach Updates manuell anstoßen. Anschließend trägt Windows 10 die Build-Nummer 19045.7184, Windows 10 Enterprise LTSC 2021 die Nummer 19044.7184. Da Microsoft für Windows 10 keine neuen Funktionen mehr entwickelt, beschränkt sich KB5082200 im Wesentlichen auf Sicherheitsupdates und Fehlerbehebungen.

Zu den auffälligeren Änderungen zählt ein neuer Schutz gegen Phishing über Dateien des Remote Desktop Protocol. Hinzu kommen neue Statusanzeigen in der Windows-Sicherheit, über die Nutzer den Fortschritt bei der Verteilung der neuen Secure-Boot-Zertifikate verfolgen können.

Diese Zertifikatsumstellung führt Microsoft fort, um die älteren Zertifikate aus dem Jahr 2011 abzulösen, die im Juni 2026 auslaufen. Über die Windows-Sicherheit lässt sich nun einsehen, wie weit dieser Vorgang fortgeschritten ist.

Darüber hinaus behebt das Update ein länger bestehendes Problem, durch das einige Intel-basierte Geräte mit Unterstützung für Connected Standby beim Neustart in den BitLocker-Wiederherstellungsbildschirm wechselten. Nach Angaben von Microsoft sind keine Probleme mit dem Update bekannt.