Autovista hat den Vorfall in einer Mitteilung am Donnerstagmorgen öffentlich gemacht. „Wir reagieren auf einen Ransomware-Vorfall, der bestimmte Autovista-Systeme in Europa und Australien betrifft. Wir danken unseren Kunden für ihre Geduld, während wir diesen Vorfall in geordneter Weise bearbeiten", erklärte das Unternehmen.

Nach eigenen Angaben arbeitet Autovista mit externen Cybersicherheitsfachleuten zusammen, um den Vorfall zu untersuchen. Diese Untersuchung dauere noch an und werde Zeit in Anspruch nehmen, hieß es. Weitere Einzelheiten zum Vorfall sowie zum Zeitpunkt der Wiederherstellung der Dienste stellte das Unternehmen für den weiteren Verlauf der Untersuchung in Aussicht.

Welche Dienste von dem Angriff betroffen sind, machte Autovista nicht öffentlich. Bekannt ist bislang nur, dass der Zugriff der Beschäftigten auf ihre E-Mail durch den Angriff vorübergehend unterbrochen wurde. Auch zur verantwortlichen Ransomware-Gruppe liegen keine Informationen vor; bislang scheint sich keine bekannte Gruppe zu dem Angriff bekannt zu haben.

Autovista mit Sitz im Vereinigten Königreich bietet weltweit Fahrzeugbewertungen und -identifikationen, Fahrzeugspezifikationen, Restwert-Benchmarks, Berechnungen der Gesamtbetriebskosten sowie Auswertungen über den gesamten Lebenszyklus eines Fahrzeugs und Werkzeuge für Händler und Fachleute an.