Mit der Version 11.2 positioniert sich NAKIVO als proaktive Antwort auf die wachsende Bedrohung durch Ransomware und zunehmende Ausfallkosten. Das Unternehmen, das nach eigenen Angaben über 16.000 Organisationen in 191 Ländern schützt, setzt auf drei Säulen: schnellere Wiederherstellung, Unterstützung moderner Infrastrukturen und verbesserte Sicherheit.
Im Kern der neuen Version steht eine automatisierte Echtzeit-Replikations-Engine. Sie hält Replika-VMs mit Produktions-Workloads synchronisiert und ermöglicht es Organisationen, im Fehlerfall innerhalb von Minuten auf eine aktuelle Kopie zu wechseln. Für Unternehmen, bei denen jede Minute Ausfallzeit zu messbaren finanziellen oder Reputationsschäden führt, schließt diese Funktion eine kritische Sicherheitslücke traditioneller Backup-Strategien.
Volle Unterstützung für VMware vSphere 9
Für VMware-Administratoren ist die vollständige Unterstützung von vSphere 9 ein signifikanter Schritt. NAKIVO v11.2 unterstützt vCenter Server 9.0.1.0, ESXi 9.0.1.0 und VDDK 9.0.1.0 produktionsreif. Das ist besonders wichtig, da VMware seine Lizenzierungsmodelle verschärft hat und Organisationen zum vSphere Foundation 9.0-Modell migrieren. NAKIVO bleibt mit dieser Entwicklung Schritt und verhindert Schutzlücken bei Infrastruktur-Upgrades.
Auch Proxmox-Nutzer profitieren: Die Software bietet nun vollständige Kompatibilität mit Proxmox VE 9.0, und Support für Version 9.1 ist bereits integriert. Für Hybrid-Umgebungen, die VMware und Proxmox parallel betreiben, bietet NAKIVO eine einheitliche Verwaltungsoberfläche, die beide Plattformen abdeckt.
Ransomware-Resilienz auf Architektur-Ebene
Der Ransomware-Schutz ist in NAKIVO v11.2 nicht isoliert, sondern in die Architektur integriert. Unveränderbare Backups werden auf breiter Basis unterstützt — von AWS S3 und Azure Blob bis zu HPE StoreOnce und Dell EMC Data Domain. Ein Pre-Recovery-Malware-Scanning erkennt Bedrohungen vor ihrer Rückkehr ins Produktionssystem. Zusätzlich gibt es Air-Gap-Optionen wie Tape, USB oder Offline-NAS als letzte Verteidigungslinie.
Moderne Authentifizierung und Sicherheit
Eine weitere wichtige Verbesserung ist die native OAuth 2.0-Authentifizierung für E-Mail-Benachrichtigungen. Diese ersetzt die veraltete Basis-Authentifizierung, die Google Workspace und Microsoft 365 aktiv abschaffen. Token-basierte Authentifizierung eliminiert die Speicherung von Klartext-Credentials und erfüllt damit moderne Compliance-Anforderungen.
Technisch hat NAKIVO die Plattform auf Java SE 24 und das aktuelle Spring Framework aktualisiert, was Stabilitätsverbesserungen, Sicherheits-Patches und schnellere Backup- und Restore-Durchsätze bringt.
Für Managed Service Providers bietet die neue Version verbesserte MSP Direct Connect-Funktionen mit Single-Pane-Visibility über mehrere Mandanten hinweg — ein wichtiger Skalierungsvorteil ohne proportionale Kostensteigerung.
NAKIVO v11.2 ist ab sofort verfügbar und kann als kostenlose Trial-Version heruntergeladen werden.
