An zweiter Stelle steht Financial Services Applications mit 75 neuen Fixes, davon 59 für aus der Ferne ohne Anmeldung ausnutzbare Fehler. Dicht dahinter folgt Fusion Middleware mit 59 Patches, von denen 46 auf diese Weise angreifbar sind.
Eine größere Zahl an Korrekturen entfiel zudem auf MySQL (34 Fixes, davon 3 für aus der Ferne ohne Authentifizierung ausnutzbare Probleme), PeopleSoft (21 / 7), E-Business Suite (18 / 8), Analytics (15 / 11), Retail Applications (15 / 15) und Siebel CRM (14 / 13).
Mehrere weitere Produkte erhielten jeweils annähernd ein Dutzend Patches, darunter Java SE (11 / 7), GoldenGate (10 / 7), Enterprise Manager (9 / 8), Virtualization (9 / 1) und Database Server (8 / 4).
Updates gab es außerdem für Adapter for Eclipse RDF4J, Autonomous Health Framework, Blockchain Platform, REST Data Services, TimesTen In-Memory Database, Commerce, Construction and Engineering, Life Science Applications, Hospitality Applications, Hyperion, JD Edwards, Supply Chain, Systems und Utilities Applications.
Rund 390 der mit diesem CPU behobenen Schwachstellen wurden in den vergangenen zwei Jahren öffentlich bekannt. Der Großteil der übrigen stammt aus den Jahren 2022 bis 2024; fünf Lücken liegen jedoch mehr als ein halbes Jahrzehnt zurück: vier wurden 2021 offengelegt, eine im Jahr 2020.
Das April-2026-CPU erscheint einen Monat nach einem außerplanmäßigen Patch für CVE-2026-21992, eine kritische Schwachstelle zur Remote-Code-Ausführung in Identity Manager und Web Services Manager.
