Der Effizienzmodus ist auf Geräte ausgelegt, deren Hardware an ihre Grenzen stößt. Nach Angaben von Microsoft passt die Funktion sowohl die Videoauflösung als auch das Verhalten der Anwendung an, um die Reaktionsfähigkeit zu steigern. Sie wird mit einem entsprechenden Hinweis standardmäßig aktiviert; Nutzer können sie über die Einstellungen abschalten.

Konkret wirkt sich der Modus an zwei Stellen aus: In Besprechungen wird die von der Kamera übertragene Videoauflösung dynamisch reguliert, und beim Start öffnet die App keinen vorausgewählten Chat mehr, sondern zeigt ein statisches Bild im Nachrichtenfenster. Der Rollout für Windows- und Mac-Desktops soll Anfang Mai 2026 beginnen und bis Mitte Mai abgeschlossen sein.

Parallel arbeitet Microsoft an mehreren Sicherheitsfunktionen für Teams. In diesem Monat soll ein Werkzeug starten, mit dem Nutzer verdächtige externe Personen melden können. Hinzu kommt ein neuer Security Detection Report im Teams Admin Center, der sämtliche Sicherheitserkennungen im Nachrichtenverkehr bündelt – darunter Identitätsmissbrauch, schädliche URLs und potenziell gefährliche Dateitypen.

Laut einem neu hinzugefügten Eintrag in der Microsoft-365-Roadmap soll diese Erweiterung Organisationen helfen, schneller auf Phishing, Identitätsmissbrauch und andere externe Bedrohungen zu reagieren, indem Signale der Endnutzer als zusätzliche Schutzebene genutzt werden. Administratoren könnten die Erkennungsaktivität an einer Stelle einsehen und detaillierte Daten für Untersuchungen exportieren; auf diese Weise würden Sicherheitssignale für die Teams-Nachrichtenkommunikation zusammengeführt.

Ebenfalls im kommenden Monat will Microsoft Bots von Drittanbietern in der Lobby automatisch kennzeichnen, sodass Organisatoren steuern können, ob diese Bots an Besprechungen teilnehmen dürfen. Bereits seit Jahresbeginn gibt es eine Meldefunktion für Anrufe, die mögliche Betrugs- oder Phishing-Versuche kennzeichnet, sowie eine Betrugsschutzfunktion, die Nutzer vor externen Anrufern warnt, die sich bei Social-Engineering-Angriffen als vertrauenswürdige Organisationen ausgeben.