Den Ausgangspunkt der Ankündigung bildet ein Szenario, in dem Angreifer rund um die Uhr und ohne Pausen agieren und Schwachstellen in Systemen unmittelbar aufspüren. Nach Darstellung der Veranstalter ist dieses Szenario bereits Realität: Mithilfe von KI starten Angreifer automatisierte Exploits in großem Maßstab und schneller als je zuvor.

Daraus leiten die Veranstalter ihre Kernbotschaft ab. Die Zeit, die bleibt, um eine Schwachstelle vor einem Angriff zu beheben, schrumpfe gegen null. Für dieses Phänomen verwenden sie den Begriff „Collapsing Exploit Window“ – das zusammenbrechende Zeitfenster für Exploits. Die Folge sei, dass die üblichen Patch-Routinen offiziell zu langsam geworden seien.

Wer KI-schnelle Angriffe mit Abwehr in manueller Geschwindigkeit bekämpfe, bringe seine Systeme an eine Belastungsgrenze, so die Argumentation. Das Webinar trägt den Titel „Mythos and the Collapsing Exploit Window: Rethink Vulnerability Prioritization at AI Speed“ und stellt in Aussicht, wie sich automatisierte Angriffe mit ihren eigenen Mitteln schlagen lassen.

Als Gastredner ist Ofer Gayer angekündigt, Vice President of Product bei Miggo Security. Inhaltlich geht es um eine Neubewertung der Schwachstellenpriorisierung unter den Bedingungen KI-gestützter Angriffe.

Die Veranstaltung richtet sich gezielt an CISOs, an Verantwortliche für Anwendungssicherheit (AppSec) sowie an Security-Architekten – an jene also, die nach der Beschreibung der Veranstalter für die Absicherung ihrer Organisation zuständig sind und für die klassisches Schwachstellenmanagement nicht mehr genügt. Abgerundet wird die Ankündigung mit dem Aufruf, sich frühzeitig einen Platz zu sichern und sich zu registrieren.