In seiner Stellungnahme erklärte Microsoft, man habe festgestellt, dass eine kürzliche Edge-Version eine Regression eingeführt habe, die bei manchen Nutzern zu Fehlern beim Beitritt zu Besprechungen in Microsoft Teams führe. Während man daran arbeite, die Ursache innerhalb der jüngsten Edge-Version zu finden und einen Fix zu entwickeln, könnten betroffene Anwender ihren Teams-Client neu starten, um auf Besprechungen zuzugreifen.

Nach eigenen Angaben analysiert Microsoft weiterhin Diagnosedaten und beobachtet jüngste Änderungen am Dienst, die zu den Auswirkungen beitragen könnten. Einen Zeitplan für die nächsten Schritte will das Unternehmen nennen, sobald einer verfügbar ist.

Der Vorfall ist nicht der einzige, der zuletzt durch Edge-Updates und Dienständerungen ausgelöst wurde. In diesem Monat warnte Microsoft bereits, dass ein Edge-Update einen weiteren Fehler eingeführt habe, der das Einfügen per Rechtsklick in Chats des Teams-Desktop-Clients beeinträchtigte. Wie das Unternehmen in einer Aktualisierung (TM1279908) festhielt, soll der Fix für diese Einfüge-Funktion über das nächste planmäßige Plattform-Update an betroffene Kunden ausgeliefert werden.

Zudem nahm Microsoft eine kürzliche Dienst-Aktualisierung zurück, die einige Kunden daran hinderte, den Teams-Desktop-Client zu starten. Betroffene blieben dabei auf dem Ladebildschirm mit der Fehlermeldung hängen, dass beim Laden der Nachricht ein Problem aufgetreten sei und man es mit einer Aktualisierung versuchen solle.

Parallel arbeitet Microsoft an der Behebung anhaltender Probleme mit der Freigabe über Universal Print. Diese werden durch eine Codeänderung an der Microsoft-Graph-API verursacht und verhindern, dass Nutzer Druckerfreigaben anlegen können.