Die Series-C-Runde über 72 Millionen Dollar wurde von TCV angeführt. Zusätzlich beteiligten sich Insight Partners und weitere bereits zuvor engagierte Investoren. Insgesamt hat Cloudsmith damit nach eigenen Angaben 124 Millionen Dollar eingeworben.
Das 2016 gegründete und in Belfast ansässige Unternehmen stellt ein sicheres Repository für Software-Lieferketten bereit. Es zielt darauf ab, Unternehmen bei der Verwaltung umfangreicher Lieferketten zu unterstützen, die Open-Source-Komponenten, intern entwickelte sowie von Drittanbietern bezogene Abhängigkeiten umfassen.
Im Kern adressiert Cloudsmith die Angriffsfläche, die durch KI-Coding-Agenten über Artefakte und Abhängigkeiten entsteht. Nach Darstellung des Unternehmens kann die Plattform automatisch Schwachstellen und Schadcode innerhalb von Paketen aufspüren und über Richtlinien die Verteilung von Paketen steuern: Geprüfte Pakete werden freigegeben, manipulierte oder unerwünschte blockiert.
Die Lösung soll zudem Transparenz und Kontrolle über Pakete, Container und Machine-Learning-Modelle bieten und es Kunden ermöglichen, eine lückenlose Nachweiskette aufzubauen. Darüber hinaus verweist das Unternehmen auf Funktionen zur Minderung von Compliance-Problemen, zur Straffung von Abläufen durch Analysen, Protokollierung und Audits sowie zur Steuerung der weltweiten Verteilung von Artefakten.
Das frische Kapital soll in den Ausbau von Vertrieb und Marktbearbeitung sowie in die Produktentwicklung fließen.
„KI-Agenten erzeugen so viel Software, und das so schnell, dass es für Menschen nahezu unmöglich ist, alles sorgfältig zu prüfen. Cloudsmith verfügt über die Größenordnung und den breiten Überblick über das Open-Source-Ökosystem, um Unternehmen vor den neuartigen Bedrohungen zu schützen, die KI-gestützte Entwicklung mit sich bringt", erklärte Cloudsmith-Chef Glenn Weinstein.
