Die von CrowdStrike gemeldete Schwachstelle CVE-2026-40050 betrifft das Produkt LogScale und ist als kritisch eingestuft. Es handelt sich um eine Path-Traversal-Lücke, die ohne Authentifizierung ausgenutzt werden kann: Ein entfernter Angreifer kann darüber beliebige Dateien aus dem Dateisystem des Servers auslesen.
CrowdStrike weist darauf hin, dass Kunden von Next-Gen SIEM nicht betroffen sind. Für LogScale-SaaS-Kunden wurde die Schwachstelle bereits entschärft. Betreibern der selbst gehosteten Variante (LogScale Self-hosted) empfiehlt das Unternehmen, auf eine gepatchte Version zu aktualisieren.
Nach Angaben des Herstellers wurde die Schwachstelle intern entdeckt. Eine Auswertung der Protokolldaten habe keine Hinweise auf eine Ausnutzung in freier Wildbahn ergeben.
Tenable veröffentlichte zwei neue Sicherheitsmitteilungen, die dieselbe hochriskante Schwachstelle in seinem Schwachstellenscanner Nessus beschreiben — konkret in der Windows-Version. Die Lücke wird unter CVE-2026-33694 geführt.
Ein Angreifer könnte die Schwachstelle über sogenannte Junctions ausnutzen, um beliebige Dateien mit System-Rechten zu löschen. Darüber hinaus kann die Ausnutzung zur Ausführung beliebigen Codes mit erhöhten Rechten führen. Tenable stellte getrennte Mitteilungen für Nessus und Nessus Agent bereit.
