Die typische Sicherheitsstrategie vieler Unternehmen folgt einem reaktiven Muster: Man reagiert auf erkannte Angriffe, versucht, diese abzuwehren und Schäden zu begrenzen. Doch dieser Ansatz kommt häufig zu spät. Experten wissen längst: Bevor Cyberkriminelle tatsächlich in ein Netzwerk eindringen, hinterlassen sie Spuren. Diese befinden sich oft in halböffentlichen und öffentlichen Räumen – dort, wo Angreifer ihre Fähigkeiten diskutieren, Zugangsrechte handeln oder neue Exploits erproben.
Flare Systems, ein auf externe Bedrohungsüberwachung spezialisiertes Unternehmen, hat sich genau darauf fokussiert: Die Plattform filtert aus dem Rauschen von Dark-Web-Foren, Telegram-Kanälen und spezialisierten Marktplätzen actionable Intelligence heraus. Sicherheitsteams erhalten dadurch einen wertvollen Vorsprung – sie können Verteidigungsmaßnahmen einleiten, bevor es zu einem echten Incident kommt.
Das Webinar „From noise to signal: What threat actors are targeting next” richtet sich an Sicherheitsverantwortliche, die ihre Verteidigungsstrategie von reaktiv zu proaktiv umgestalten möchten. Der Fokus liegt darauf, aussagekräftige Signale aus dem Datenrauschen zu extrahieren und richtig zu interpretieren.
Die Herausforderung ist real: Cyberkriminelle hinterlassen ihre Spuren fragmentiert über verschiedene Plattformen verteilt. Eine Anfrage nach Zugangsdaten hier, eine Diskussion über neue Exploits dort – ohne den richtigen Kontext wirkt das alles wie zufälliges Rauschen. Doch mit strukturierter Threat Intelligence zeigt sich schnell ein Muster: Wer wird angegriffen? Welche Branchen sind im Fokus? Welche Schwachstellen werden gerade diskutiert?
Diese Informationen sind für deutsche Unternehmen besonders wertvoll. Branchen wie Finanzwesen, Gesundheit und kritische Infrastruktur sind häufig Ziele. Die Kombination aus Threat Intelligence und internem Security-Monitoring ermöglicht es, Angreifer zu identifizieren, lange bevor diese aktiv werden.
Das Webinar behandelt die gesamte Eskalationskette – von der frühen Aufklärung über Angriffsabsichten bis zur Koordination zwischen Threat Actors. Teilnehmer lernen konkrete Methoden zur Signalerfassung, zur Filterung und zur Priorisierung von Bedrohungen. Dies ist nicht nur eine Frage der Cybersicherheit, sondern auch der Compliance: Unternehmen, die Angriffe früher erkennen, können schneller reagieren und erfüllen ihre regulatorischen Verpflichtungen besser.
