Den Ausgangspunkt des Webinars bildet eine Beobachtung, die Forscher laut Picus Security im Februar 2026 machten: Bedrohungsakteure nutzen mittlerweile eigene KI-Aufbauten, um Angriffe unmittelbar in die Angriffskette zu automatisieren. Die Veranstalter grenzen dieses Phänomen ausdrücklich von früheren Befürchtungen ab. Es gehe nicht länger allein um KI, die bessere Phishing-Mails formuliert, sondern um autonome Agenten, die das Active Directory kartieren und in wenigen Minuten an Zugangsdaten für das Domänen-Administrator-Konto gelangen.

Als Kernproblem benennt Picus Security die Arbeitsweise vieler Verteidigungsteams. Typischerweise entdeckt das Team für Cyber Threat Intelligence eine Bedrohung, reicht sie zum Test an das Red Team weiter, und erst danach erreichen die Ergebnisse das Blue Team, das die Lücken schließt. Dieser Ablauf sei von Reibungsverlusten, abgeschotteten Zuständigkeiten und Verzögerungen geprägt.

Die zugespitzte These der Veranstalter lautet, dass sich ein in Maschinengeschwindigkeit agierender, KI-gestützter Gegner nicht abwehren lässt, wenn die eigene Verteidigung im Takt von Kalendereinträgen arbeitet. Um diese Lücke zu schließen, kündigt Picus Security ein neues Verteidigungsmodell an, das das Unternehmen als autonome Validierung der Angriffsfläche bezeichnet.

Geleitet wird die Sitzung von Kevin Cole, VP of Product Marketing, und Gursel Arici, Sr. Director of Solution Architecture, beide von Picus Security. Nach Darstellung der Veranstalter verbinden sie strategische Bedrohungsanalyse mit technischer Entwicklungsarbeit, um aufzuzeigen, wie sich das beschriebene Verhältnis umkehren lässt.

Das Webinar richtet sich an Fachleute aus der Cybersicherheit. Wer nicht zur Live-Übertragung erscheinen kann, soll sich dennoch anmelden und im Anschluss die vollständige Aufzeichnung erhalten.