Frame Security setzt mit seiner Plattform am sogenannten menschlichen Risiko an und deckt nach eigenen Angaben den vollständigen Zyklus der Sicherheitssensibilisierung ab. Das reicht von simulierten Angriffen über zugeschnittene Schulungen bis zur Auswertung verdächtiger Nachrichten, die Beschäftigte melden.
Ein zentrales Element ist das Simulationsmodul. Es erzeugt personalisierte Szenarien für Phishing sowie Stimm- und Video-Deepfakes, die auf die jeweilige Rolle und die Kommunikationsmuster einzelner Mitarbeiter abgestimmt sind. Sicherheitsteams sollen damit schnell individuelle Trainingsprogramme aufbauen und ausspielen können, auch zu neu auftretenden Angriffstechniken.
Ergänzend bewertet eine fortlaufend arbeitende Engine das menschliche Risiko: Sie führt Signale aus den Simulationen und dem Verhalten der Beschäftigten zusammen und liefert eine Risikoeinschätzung in Echtzeit — auf Ebene einzelner Personen, einzelner Teams und der gesamten Organisation.
Hinzu kommt ein Modul zur Einordnung gemeldeter Bedrohungen. Melden Mitarbeiter über einen beliebigen Kommunikationskanal eine verdächtige Nachricht, analysiert und bewertet die KI der Plattform diese in Echtzeit.
CEO Tal Shlomo verwies auf das Team, die Investoren und die Kundschaft des Unternehmens, mit denen man an einem Problem arbeite, das alle Unternehmen betreffe. Mit der Finanzierung wolle Frame Security sein Engineering-Team vergrößern, seine Forschung zu KI und Cybersicherheit ausweiten und die Vermarktung bei Unternehmen in den USA und weltweit vorantreiben.
