White Circle führt nach eigener Darstellung Prüfungen auf Grundlage von Richtlinien durch, die die jeweilige Organisation selbst definiert. Auf diese Weise sollen Sicherheitsteams das Verhalten von KI-Modellen überwachen und nachvollziehen, Agenten absichern und kontrollieren können.
Funktional soll die Lösung das Abfließen sensibler Kundendaten erkennen, KI-Agenten daran hindern, schädliche Aktionen auszuführen, missbräuchliche Nutzer markieren und sperren sowie Modellfehler identifizieren. Zudem ermögliche sie Sicherheitsteams, eigene Richtlinien durchzusetzen.
Nach Angaben des Unternehmens werden die eingesetzten KI-Modelle mit der Zeit besser und genauer. Die Plattform unterstützt 150 Sprachen und lässt sich damit laut White Circle in global ausgerichteten Produkten einsetzen.
Die Seed-Runde über 11 Millionen Dollar stammt von mehreren Angel-Investoren. Das Kapital soll in eine schnellere Produktentwicklung, die Einstellung neuer Fachkräfte in den USA, in Großbritannien und in Europa sowie in den Ausbau des Kundenstamms fließen.
Gründer und Geschäftsführer Denis Shilov erklärte, bislang habe es keine Plattform gegeben, die eigens dafür gebaut worden sei, das Verhalten von KI zu beobachten, sie bei Fehlern aufzufangen oder ihr Handeln zu formen. Mit White Circle erhielten Unternehmen alles Nötige, um ihre KI zur Rechenschaft zu ziehen und ihre Modelle an einer einzigen Stelle zu optimieren, ohne dabei Abstriche bei Sicherheit, Compliance oder Risiko machen zu müssen.
