Im Zentrum der Plattform steht ein mehrteiliger KI-Ansatz: Eine Engine kombiniert nach Unternehmensangaben Datensemantik, maschinelles Lernen, Verhaltensanalyse durch sogenanntes Behavioral Baselining sowie große Sprachmodelle (LLMs). Ziel ist ein konsistentes Schlussfolgern über den jeweils aktuellen Sicherheitskontext.
Ein wesentlicher Baustein ist ein Echtzeit-Wissensgraph, der bereits beim Einlesen der Daten Ereignisse, Identitäten, Berechtigungen, Konfigurationen und Aktivitäten miteinander verknüpft. Dadurch sollen Alarme schnell und mit kontextreichen Bewertungen eingeordnet werden. Für Untersuchungen steht eine Suche in natürlicher Sprache bereit, und Aktionen wie die Verifizierung von Nutzern oder der Entzug von Zugriffsrechten lassen sich automatisiert ausführen.
CEO Ankur Singla beschreibt den Ansatz als bewusste Abgrenzung von reinen Aufsatzlösungen: Man habe Exaforce als Plattform gebaut, in der Verteidiger tatsächlich arbeiten, und nicht nur als KI-Schicht über bestehenden Werkzeugen. Den Ausgangspunkt bilde der Echtzeit-Wissensgraph, der den Agenten von Beginn an den vollständigen Kontext liefere; darauf bauten umfangreiche Untersuchungs- und Visualisierungsfunktionen auf, die Sicherheitsingenieure und KI-Agenten auf denselben Stand brächten. Die Finanzierung erlaube es, diese Plattform zu vertiefen und global an Sicherheitsteams heranzutragen.
Mit dem zusätzlichen Kapital will Exaforce die Plattform ausbauen und seine internationale Präsenz erweitern. Im Fokus stehen dabei Vertriebs- und Markteintrittsinitiativen in Japan und Europa.
