Pallone fordert von jedem der 25 Unternehmen einen Bericht darüber, welche Kundendaten-„Elemente" sie zur Preisbildung verwenden und wie diese Daten in die Preise einfließen. Die Firmen sollen außerdem darlegen, ob sie künstliche Intelligenz oder maschinelles Lernen zur Preisermittlung einsetzen, ob sie dafür Daten von Dritten beziehen und ob Kunden der Nutzung ihrer Daten zur Preisfestlegung widersprechen können.
Anlass ist auch eine neue Regelung im Bundesstaat New York: Dort müssen Unternehmen seit November offenlegen, wenn sie KI nutzen, um Preise auf Basis persönlicher Daten zu bestimmen. Pallones Schreiben verweist darauf, dass Target nach Inkrafttreten des Gesetzes ein Einblendfenster eingeführt habe, das anzeige, ein bestimmter Preis sei „von einem Algorithmus anhand Ihrer persönlichen Daten festgelegt" worden.
Der Vorgang knüpft an einen Bericht der US-Handelsaufsicht Federal Trade Commission (FTC) vom Januar 2025 an. Demnach berechnen Unternehmen ihren Kunden für Produkte mehr „auf Grundlage von Erkenntnissen aus deren Verbraucherdaten und Verhalten — darunter Standortdaten, demografische Merkmale, Einkaufsgewohnheiten oder sogar die Art, wie eine Person ihre Maus auf einer Webseite bewegt".
Dieser Bericht stützte sich auf Antworten von sechs großen Unternehmen, die der FTC im Rahmen einer Anfrage zu Werkzeugen für Überwachungspreise vorgelegt wurden. Die von der FTC betrachteten Firmen verkaufen Produkte, mit denen die Branche Preise in Echtzeit ändern kann — mithilfe eines Algorithmus, der individuelle Merkmale aus persönlichen Daten berücksichtigt.
