Nach Angaben von Microsoft betraf der Fehler ausschließlich eine begrenzte Teilmenge der von Windows Autopatch verwalteten Geräte in der EU-Region. Diese Systeme erhielten unerwartete Treiber-Updates über Windows Update, obwohl administrative Richtlinien die Treiberverteilung eigentlich beschränken sollten. Aufmerksam auf die zugehörige Service-Meldung wurde zuerst Microsoft-MVP Susan Bradley.

Betroffen waren laut Microsoft Client-Versionen von Windows 11 in den Ausgaben 25H2, 24H2 und 23H2. Auf diesen Geräten installierte das System empfohlene Treiber-Updates ohne Freigabe durch die Nutzer, auch dann, wenn die von den IT-Administratoren festgelegten Richtlinien eine manuelle Bestätigung verlangten.

Die Folgen reichten je nach installiertem Treiber von unerwarteten Neustarts bis hin zu Systemausfällen. Microsoft erklärte, das Problem sei über eine serverseitige Korrektur behoben worden: „Dieses Problem wurde durch eine serverseitige Korrektur behoben. Es sind keine clientseitigen Updates oder weiteren Maßnahmen seitens der Kunden erforderlich."

Es ist nicht das einzige Problem, mit dem sich Microsoft zuletzt rund um seine Update-Mechanismen befassen musste. Im vergangenen Monat behob das Unternehmen einen weiteren bekannten Fehler, durch den Systeme mit Windows Server 2019 und 2022 „unerwartet" auf Windows Server 2025 aktualisiert wurden. Microsoft hatte dieses Problem erstmals im September 2024 eingeräumt, nachdem zahlreiche Administratoren berichtet hatten, ihre Server seien über Nacht auf eine Windows-Server-Version aktualisiert worden, für die sie nicht einmal eine Lizenz besaßen.

Zudem bestätigte Microsoft, dass einige Kunden Schwierigkeiten beim Installieren von Office auf ihren Windows-365-Geräten haben. Ursache sei eine Konfigurationsänderung, die mit einem kürzlichen Service-Update eingeführt wurde.