Nach Darstellung von Microsoft enthielt ein kürzliches Service-Update eine Konfigurationsänderung, die das Herunterladen und Installieren von Office auf Windows-365-Geräten beeinträchtigt. „Wir entwickeln einen Fix, um die Konfiguration zu korrigieren, und werden ihn in der betroffenen Umgebung bereitstellen", erklärte das Unternehmen. Die Prüfung und Verteilung der Korrektur werde Zeit benötigen, der Fortschritt werde eng überwacht.
Windows 365 läuft auf Azure Virtual Desktop und richtet sich an Geschäftskunden, die über ein Windows-365-Enterprise- oder Windows-365-Business-Abonnement Cloud-PCs an ihre Endnutzer streamen. Der Vorfall wird intern unter WP1309017 geführt und wurde erstmals am Dienstag, dem 12. Mai, bestätigt.
Microsoft hat den Vorgang zugleich als Hinweis markiert – eine Einstufung, die typischerweise auf Störungen mit begrenztem Umfang oder begrenzten Auswirkungen hindeutet. Einen verbindlichen Termin für die vollständige Behebung gibt es bislang nicht; das nächste Update war für Freitag vorgesehen.
Als Übergangslösung können betroffene Nutzer Microsoft Office manuell über die Microsoft-365-Seite herunterladen, bis das Problem behoben ist.
Es ist nicht der erste Vorfall dieser Art rund um Windows 365 in diesem Jahr: Im Januar bestätigte Microsoft, dass das Windows-Sicherheitsupdate KB5074109 Verbindungsfehler bei Remote-Desktop-Verbindungen zu Azure Virtual Desktop und Windows 365 unter Windows 10, Windows 11 und Windows Server verursachte. Wenige Tage später veröffentlichte das Unternehmen mehrere außerplanmäßige Notfall-Updates für alle betroffenen Windows-Plattformen, um das Problem mit den Remote-Desktop-Verbindungen zu beheben.
