Mit dem Update KB5075039 behebt Microsoft ein Problem, das den Start der Windows-Wiederherstellungsumgebung (WinRE) unter Windows 10 verhinderte. WinRE dient als minimale Problembehebungsumgebung: Sie kommt zum Einsatz, um das Betriebssystem nach einem fehlgeschlagenen Start zu reparieren oder wiederherzustellen, um Abstürze zu diagnostizieren oder um Schadsoftware zu entfernen.
Der Fehler geht nach Angaben von Microsoft auf das im Oktober 2025 veröffentlichte Update KB5068164 zurück. Im Änderungsverlauf hieß es dazu, das Update enthalte ein Problem, das den erfolgreichen Start der Wiederherstellungsumgebung verhindere. Microsoft machte diesen Umstand jedoch erst im Februar öffentlich, als das Unternehmen den Änderungsverlauf entsprechend ergänzte.
Das neue Update trägt die Bezeichnung “KB5075039: Windows Recovery Environment update for Windows 10”. Im zugehörigen Änderungsverlauf vermerkt Microsoft, der Fehler sei behoben: WinRE habe sich nach der Installation des Updates KB5068164 vom 14. Oktober 2025 nicht mehr starten lassen.
Für die Installation gelten Voraussetzungen an die Partitionsgröße: Die WinRE-Partition muss mindestens 256 MB groß sein. Ist sie kleiner, muss die Partition zunächst vergrößert werden. Microsoft weist darauf hin, dass vor jeder Änderung an einer Partition — einschließlich der WinRE-Partition — ein Backup der Daten auf dem betroffenen Laufwerk angelegt werden sollte.
Die Störung steht in einer Reihe vergleichbarer Probleme mit der Wiederherstellungsumgebung. Im Oktober 2025 hatte Microsoft bestätigt, dass die im Rahmen des Patchday ausgelieferten Updates KB5066835 unter Windows 11 die Eingabe per USB-Maus und -Tastatur in der Wiederherstellungsumgebung störten und das Werkzeug dadurch für viele Nutzer kaum bedienbar machten. Für diesen Fehler wurde rasch eine Korrektur bereitgestellt. Dass das im Oktober veröffentlichte Update KB5068164 zugleich WinRE unter Windows 10 beeinträchtigte, gab Microsoft hingegen erst im Februar bekannt.
