Akamai begründet den Zukauf mit dem Ziel, Sicherheitsfunktionen unmittelbar in den Browser zu integrieren und seinen Zero-Trust-Ansatz auszubauen. Die Plattform von LayerX bietet nach Unternehmensangaben Echtzeit-Einblick in und Kontrolle über die Aktivitäten von Nutzern und KI-Agenten – und das über Browser, Anwendungen sowie Entwicklungsumgebungen hinweg.
Im Mittelpunkt der Lösungen stehen Risiken im Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz. Dazu zählen das Aufspüren von Schatten-KI, der Schutz vor Datenabfluss bei generativer KI, Zugriffskontrollen für KI-Werkzeuge, das Erkennen von Missbrauch sowie der Schutz von KI-Browsern und Plugins. Daneben deckt LayerX klassische Aufgaben der Browser-Sicherheit ab, etwa die Verwaltung von Erweiterungen, sicheres Surfen und gesicherten Zugriff.
Finanziell wird erwartet, dass das LayerX-Geschäft bis Jahresende einen jährlich wiederkehrenden Umsatz von rund 10 Millionen Dollar erreicht. Die Übernahme dürfte den bereinigten Gewinn je Aktie (Non-GAAP-EPS) von Akamai im Geschäftsjahr 2026 um etwa 0,12 Dollar mindern.
LayerX hatte in den vergangenen Monaten mehrere Schwachstellen gemeldet, darunter eine, die KI-Agenten für eine Übernahme angreifbar machte. Außerdem berichtete das Unternehmen über Angriffe mit datenstehlenden Browser-Erweiterungen.
