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Windows 11: Installationsfehler bei Mai-Update – Microsoft bestätigt KB5089549-Problem

Windows 11: Installationsfehler bei Mai-Update – Microsoft bestätigt KB5089549-Problem
Zusammenfassung

Microsoft hat ein bekanntes Problem mit dem Mai-2026-Sicherheitsupdate für Windows 11 (KB5089549) bestätigt, das auf einigen Systemen mit Installationsfehlern und dem Error-Code 0x800f0922 führt. Die Ursache liegt in unzureichendem freien Speicherplatz auf der EFI-Systempartition (ESP) – insbesondere wenn weniger als 10 MB verfügbar sind. Das Update schlägt während der Neustart-Phase bei etwa 35–36 % Fortschritt fehl und wird automatisch rückgängig gemacht, wobei Nutzer die Meldung „Etwas ist schief gelaufen. Änderungen werden rückgängig gemacht" sehen. Das Problem betrifft Windows-11-Nutzer weltweit, einschließlich deutscher Privatanwender und Unternehmensumgebungen. Für Betroffene hat Microsoft das Rollback-Feature für bekannte Probleme als Übergangslösung empfohlen, während IT-Administratoren in Unternehmensnetzen Group-Policy-Einstellungen manuell konfigurieren können, um das problematische Update vorübergehend zu deaktivieren. Das Incident verdeutlicht die wachsenden Herausforderungen bei der Verwaltung von Systemaktualisierungen und unterstreicht die Notwendigkeit ausreichender Speicherressourcen für kritische Systempartitionen. Microsoft arbeitet weiterhin an einer permanenten Lösung.

Die Installation des Updates bricht bereits während des Neustartvorgangs ab – typischerweise bei etwa 35 bis 36 Prozent Fortschritt. Betroffene Nutzer sehen die Fehlermeldung “Etwas ist schiefgelaufen. Änderungen werden rückgängig gemacht.” Betroffene Systeme zeigen in ihren Protokolldateien explizit auf unzureichenden Speicherplatz auf der EFI-Partition hin.

Microsoft hat zwei unmittelbare Lösungsansätze bereitgestellt: Erstens können private Nutzer und Kleinunternehmen auf die “Known Issue Rollback”-Funktion (KIR) setzen, eine Windows-Sicherheitsfunktion, die fehlerhafte Updates automatisch zurückfährt. Zweitens können IT-Administratoren in verwalteten Umgebungen via Gruppenrichtlinien einen Workaround implementieren, der das problematische Update vorübergehend deaktiviert. Microsoft betont dabei: Die Gruppenrichtlinie muss installiert und konfiguriert werden, danach ist ein Neustart erforderlich.

Das Update KB5089549 wurde letzte Woche zusammen mit dutzenden weiteren Bugfixes und Sicherheitspatches veröffentlicht. Parallel bekämpft Microsoft derzeit mehrere weitere Probleme: Ein April-Update (KB5083769) zerstört Backupsoftware von Drittanbietern, ein anderes verursacht BitLocker-Recovery-Fehler. Zusätzlich sorgte ein Windows-Autopatch-Bug im April dafür, dass administrativ eingeschränkte Treiber-Updates auf verwalteten Geräten in der EU trotzdem ausgespielt wurden.

Für deutsche Organisationen ist die Situation problematisch: Sie müssen Updates zeitnah einspielen, sehen sich aber mit technischen Hürden konfrontiert, die eine sofortige Installation unmöglich machen. IT-Administratoren sollten vor der Bereitstellung von KB5089549 ESP-Speicherplatz überprüfen und ggf. Bereinigungen durchführen. Microsoft wird die dauerhafte Lösung voraussichtlich in einem kommenden Update bereitstellen.