Den Löwenanteil der Preisgelder sicherten sich die beiden erstplatzierten Teams. Devcore erhielt neben den 200.000 Dollar für den Exchange-Exploit weitere 175.000 Dollar für einen Sandbox-Ausbruch in Microsoft Edge sowie 100.000 Dollar für das Ausnutzen von Microsoft SharePoint.

StarLabs SG gewann 200.000 Dollar für einen Exploit gegen VMware ESX, der eine Zusatzkomponente zur mandantenübergreifenden Code-Ausführung umfasste. VMware war beim Wettbewerb vor Ort und hatte zuvor darauf hingewiesen, dass Teilnehmer für ESX-Exploits bis zu 200.000 Dollar erhalten können. Auf den dritten Platz kam das Team Out Of Bounds mit insgesamt 95.750 Dollar.

Besonders zahlreich waren die erfolgreichen Versuche in der Kategorie der KI-Produkte. Für Angriffe auf LiteLLM, OpenAI Codex und LM Studio gab es jeweils 40.000 Dollar. Exploits gegen Cursor brachten 15.000 beziehungsweise 30.000 Dollar ein, ein Ollama-Exploit 28.000 Dollar – wobei dieser eine bereits bekannte Schwachstelle einschloss.

Prämien von 20.000 Dollar wurden für Schwachstellen in OpenAI Codex, Claude Code, LM Studio, NVIDIA Megatron Bridge und Chroma ausgezahlt. Für verschiedene Exploits gegen Red Hat Linux, Windows 11, NVIDIA Megatron Bridge und das NVIDIA Container Toolkit erhielten die Teilnehmer zwischen 2.500 und 50.000 Dollar.

Acht Versuche schlugen fehl. Sie richteten sich gegen Oracle Autonomous AI Database, das NV Container Toolkit, OpenAI Codex, Safari, SharePoint, Red Hat Enterprise Linux for Workstations, Firefox und VMware ESX.

International Cyber Digest berichtete zudem, dass mehrere Teams nicht teilnehmen konnten, weil sämtliche Zeitfenster bereits belegt waren. Einige der nicht zugelassenen White-Hat-Hacker entschieden sich, ihre Funde direkt an die Hersteller zu melden, andere begannen, ihre Exploits öffentlich zu machen.