Um die Position der Taskleiste zu ändern, müssen Insider unter Einstellungen > Personalisierung > Taskleiste > Verhalten der Taskleiste gehen. Dort findet sich die neue Option neben der bereits vorhandenen Einstellung zur Ausrichtung der Symbole. Im selben Dialog lässt sich über die Option „Kleinere Schaltflächen für die Taskleiste anzeigen" die Höhe von Symbolen und Leiste reduzieren.

Beim Startmenü setzt Microsoft auf kombinierbare Schalter. „Diese Steuerelemente sind so gestaltet, dass sie zusammenwirken. Wenn Sie ein Startmenü nur mit Ihren angehefteten Apps wollen, können Sie ‚Empfohlen’ und ‚Alle’ abschalten", erklärt Baca. Wer dagegen ein vollständiges Startmenü wünsche, könne alles aktiviert lassen – die Entscheidung liege beim Nutzer. Eine Liste der zuletzt installierten Apps bleibt jedoch erhalten, da sie nach Angaben von Microsoft neben dem Microsoft Store ein wichtiger Weg ist, um neue Anwendungen zu entdecken.

Zusätzlich passt Microsoft an, wie Dateien angezeigt und sortiert werden, um die relevantesten Einträge in den Vordergrund zu stellen. Nutzer sollen zudem ihren Namen und ihr Profilbild aus dem Startmenü ausblenden können.

In diesem Monat kündigte Microsoft außerdem an, einen modernisierten Ausführen-Dialog mit Unterstützung für den Dunkelmodus zu testen, der schneller als die bisherige Version sein soll. Der neue Dialog verzichtet auf die Schaltfläche „Durchsuchen", die in einer Stichprobe von 35 Millionen Nutzern, die den Ausführen-Dialog öffneten, nur von 0,0038 Prozent verwendet wurde. Aktiviert wird die neue Variante nicht automatisch; Nutzer müssen sie manuell unter Einstellungen > Erweiterte Einstellungen einschalten.

Einen Teil dieser Neuerungen hatte Windows-Präsident Pavan Davuluri bereits im März angekündigt, als Microsoft zusagte, die Systemleistung von Windows 11 zu verbessern und das System reaktionsschneller und konsistenter zu machen. Neben den Änderungen an Taskleiste und Startmenü plant das Unternehmen, die Zahl der Benachrichtigungen zu verringern, die Windows-Einstellungen zu vereinfachen und die Einrichtung neuer PCs mit weniger Neustarts zu ermöglichen.

Auch die Windows-Suche will Microsoft verbessern und für ein einheitlicheres Erlebnis über Startmenü, Taskleiste, Datei-Explorer und Einstellungen hinweg sorgen. Im Rahmen dieser Bemühungen entwickle man weiter, wie Windows im Hintergrund gebaut wird, um die Qualität zu erhöhen, sagte Davuluri.