Die neuen Taskleisten-Optionen finden sich unter Einstellungen > Personalisierung > Taskleiste > Taskleistenverhalten. Dort können Nutzer zwischen verschiedenen Positionen wählen und über die Option „Kleinere Schaltflächen der Taskleiste anzeigen” die Symbolgröße reduzieren. Dies bietet besonders auf kompakten Bildschirmen oder in Multi-Monitor-Setups zusätzlichen Platz für Anwendungsfenster.
Auch das Startmenü wird deutlich flexibler: Nutzer können empfohlene Inhalte deaktivieren, die Menügröße anpassen und sogar ihren Namen sowie ihr Profilbild ausblenden. “Diese Steuerelemente sind so gestaltet, dass sie zusammenarbeiten,” erklärte Diego Baca, Partner Director von Microsoft Design. “Wenn Sie nur Ihre angehefteten Apps sehen möchten, können Sie ‚Empfohlen’ ausschalten. Wenn Sie alles sehen möchten, lassen Sie alles aktiviert.” Microsoft behält allerdings die Liste der kürzlich installierten Apps bei – als wichtiges Discovery-Tool für neue Anwendungen.
Darüber hinaus verbessert Microsoft die Dateirelevanz im Startmenü und testet eine modernisierte Run-Dialog mit Dark-Mode-Unterstützung. Der neue Run-Dialog verzichtet auf die “Durchsuchen”-Schaltfläche, die nur 0,0038 Prozent der Nutzer (in einer Stichprobe von 35 Millionen Benutzern) nutzten.
These Änderungen sind Teil einer größeren Initiative, die Windows-Präsident Pavan Davuluri im März ankündigte: Microsoft will Windows 11 insgesamt schneller, responsiver und konsistenter machen. Dazu gehören auch Verbesserungen bei Benachrichtigungen, in den Windows-Einstellungen und bei der Gesamtsuche – mit konsistenterem Verhalten über Startmenü, Taskleiste, Explorer und Einstellungen hinweg.
Für deutsche Unternehmen könnte dies besonders relevant sein, da eine bessere Anpassbarkeit der Oberfläche die Produktivität verschiedener Arbeitsumgebungen fördern kann. Die vollständige Aktivierung dieser Features wird zunächst für Insider im Experimental Channel erwartet; eine breite Verfügbarkeit für alle Windows-11-Nutzer könnte in den nächsten Monaten folgen.
