Nach Angaben betroffener Teams-Nutzer tauchen die nicht schließbaren Dialoge seit etwa einer Woche auf macOS-Geräten auf. Sie verlangen die Erlaubnis, den Standort „etwa für GPS und WLAN" zu verwenden, und kehren auch nach dem Wegklicken sofort zurück.

Ein Nutzer schilderte, er erhalte die Meldung seit dem 14. Mai 2026. Zunächst sei sie nach dem ersten Klick auf „Nicht erlauben" verschwunden. „Heute habe ich mindestens zwanzig Mal hintereinander auf ‚Nicht erlauben‘ geklickt, und der Dialog kommt immer wieder zurück. Ich habe nach einem Update für Microsoft Teams gesucht, aber es gibt keines", so der Anwender.

In einem aktuellen Störungsbericht (TM1315837) bestätigte Microsoft das bekannte Problem. Demnach speichert ein aktuelles macOS-Sicherheitsupdate die Standortfreigabe für Teams nicht wie erwartet, was zu den wiederholten Abfragen führt. „Wir haben festgestellt, dass ein aktuelles macOS-Sicherheitsupdate die Auswahl der Standortberechtigung der Nutzer für Teams nicht wie erwartet speichert, was zu wiederholten Standortabfragen führt", erklärte das Unternehmen.

Microsoft arbeitet nach eigenen Angaben mit Apple zusammen, um die Änderung besser zu verstehen und eine Lösung zu finden. Parallel prüft der Hersteller eine mögliche Korrektur innerhalb von Teams, um die wiederholten Abfragen einzudämmen. Betroffen sind ausschließlich bestimmte Teams-Nutzer auf dem Mac, die in ihren Teams-Einstellungen den Standortzugriff aktiviert haben.

Als Behelfslösung empfiehlt Microsoft, den Standortzugriff für Microsoft Teams manuell über die macOS-Einstellungen zu aktivieren. Dazu öffnet man Systemeinstellungen > Datenschutz & Sicherheit > Ortungsdienste, sucht die Einträge „Microsoft Teams" und „Microsoft Teams ModuleHost", schaltet sie aus und wieder ein und setzt sie anschließend auf die gewünschte Einstellung zurück.

Welche Regionen betroffen sind und wie viele Nutzer das Problem trifft, hat Microsoft bislang nicht mitgeteilt. Die ersten Berichte tauchten dem Unternehmen zufolge am 11. Mai auf. Den Vorfall hat Microsoft als Hinweis („advisory") gekennzeichnet, eine Einstufung für Servicestörungen mit begrenztem Umfang oder begrenzter Auswirkung.

In den vergangenen Wochen hatte Microsoft bereits mehrere weitere Teams-Probleme behandelt: einen Fehler, der einige Nutzer von Teams Free am Chatten und Telefonieren hinderte, ein Problem, das Windows-Nutzer aufgrund eines durch ein Microsoft-Edge-Update verursachten Fehlers an der Teilnahme an Teams-Besprechungen hinderte, sowie ein Service-Update, das einige Kunden am Start des Teams-Desktop-Clients hinderte und das wieder zurückgenommen wurde.