Den Angaben zufolge kombiniert Apple manuelle Prüfung und Technik, um den Einsatz gestohlener Finanzdaten zu erkennen und zu unterbinden. Mithilfe von maschinellem Lernen erstellten die Teams Modelle, die die Betrugserkennung beschleunigen und neue Täuschungsmethoden rasch bewerten sollen. Diese Technik liefere zugleich einen umfassenden Überblick über betrügerische Aktivitäten bei Konten, Geräten und Zahlungsmitteln.
Das Prüfteam des App Store bewertete 2025 mehr als 9,1 Millionen App-Einreichungen, nach 7,7 Millionen im Jahr zuvor. Über 443.000 davon wies Apple wegen Verstößen gegen den Datenschutz zurück, mehr als 371.000 als Nachahmungen oder irreführende Apps und über 22.000 wegen versteckter oder nicht dokumentierter Funktionen.
Knapp 59.000 Apps entfernte Apple im vergangenen Jahr wegen sogenannter Köder-und-Tausch-Taktiken, bei denen nachträglich andere Inhalte ausgespielt werden als angekündigt. Das ist fast dreimal so viel wie die 17.000 Apps, die das Unternehmen über das gesamte Jahr 2024 hinweg entfernte.
Beim Betrug rund um das Auffinden von Apps verarbeitete der Konzern 2025 mehr als 1,3 Milliarden Bewertungen und Rezensionen und blockierte dabei knapp 195 Millionen betrügerische App-Rezensionen und -Bewertungen. Zudem verhinderte Apple, dass knapp 7.800 täuschende Apps in Suchergebnissen auftauchten, und sperrte 11.500 Apps aus den App-Store-Charts. Weitere 28.000 unrechtmäßige Apps entdeckte und blockierte das Unternehmen auf illegalen Stores.
Nutzer, die bei einer aus dem App Store geladenen App verdächtige Aktivitäten vermuten, sollen diese laut Apple umgehend unter reportaproblem.apple.com melden.
