Mit der Anbindung will Anthropic erreichen, dass Unternehmen den KI-Assistenten mit denselben Werkzeugen verwalten und kontrollieren können, die sie bereits für andere Arbeitsplatzsoftware einsetzen. Die 28 unterstützten Plattformen verteilen sich auf mehrere Bereiche der Unternehmenssicherheit, von Data Loss Prevention über SASE, SIEM und Identitätsverwaltung bis hin zu E-Discovery und KI-Observability.

Im Mittelpunkt steht die Claude Compliance API. Sie eröffnet IT- und Sicherheitsteams programmatischen Zugriff auf zwei Datenströme: die Gesprächsinhalte aus Claude Enterprise – Chats, hochgeladene Dateien und Projekte – sowie die Protokolle von Aktivitätsereignissen aus Claude Enterprise und der Claude Platform. Letztere umfassen Anmeldungen von Nutzern, administrative Aktionen und Konfigurationsänderungen.

Die vollständige Liste der Integrationspartner nennt Anthropic mit CrowdStrike, Palo Alto Networks, Microsoft, Okta, Zscaler, Netskope, Cloudflare, Datadog, Fortinet, Wiz, SailPoint, Relativity, ReliaQuest, Sumo Logic, Geordie AI, Forcepoint, Cribl, Mimecast, Smarsh, Snyk, Cyera, Proofpoint, Rubrik, Tenable, Trellix, Theta Lake, Varonis und IBM.

Für Organisationen, die bereits eine der 28 unterstützten Plattformen nutzen, beschränkt sich der Einstieg darauf, eine Claude-Instanz zu verbinden und zu konfigurieren. Anschließend fließen die Daten automatisch in die bestehenden Dashboards und Benachrichtigungsabläufe. Anthropic hat dazu Dokumentation für Claude Enterprise und die Claude Platform in seinem Help Center veröffentlicht. Sicherheitsanbieter, die noch nicht Teil des Netzwerks sind, können sich um eine Aufnahme bewerben.

Unabhängig davon hatte Anthropic kürzlich mitgeteilt, dass sein Modell Mythos mehr als 23.000 potenzielle Schwachstellen in 1.000 Open-Source-Projekten aufgespürt habe. Tausende dieser Funde seien bestätigt worden.