Nach dem ersten Eingreifen meldete Microsoft im Admin Center, man habe Eindämmungsmaßnahmen abgeschlossen, darunter das Umschalten auf alternative Infrastruktur, und beobachte den Zustand des Dienstes weiter. Da die Fehlerraten zunächst erhöht blieben, prüfte das Unternehmen nach eigenen Angaben zusätzliche Maßnahmen, unter anderem eine Optimierung der Verarbeitung von Dienstanfragen, um den Betrieb weiter zu stabilisieren.
In einer späteren Aktualisierung teilte Microsoft mit, der Zugriff auf den My-Sign-Ins-Dienst sei wiederhergestellt, und führte den Vorfall auf eine kürzlich vorgenommene Änderung der Cache-Konfiguration zurück. Diese Änderung habe ein Umschalten auf andere Infrastruktur (Failover) erforderlich gemacht.
Während dieses Failovers kam es laut Microsoft zu hoher CPU- und Speicherauslastung, als der Datenverkehr aus der EU seinen Höchststand erreichte. Dadurch konnte der MySignIn-Dienst die Menge der Anfragen nicht mehr verarbeiten. Die Eindämmungsmaßnahmen seien inzwischen rückgängig gemacht und der Datenverkehr wieder auf die ursprüngliche Infrastruktur zurückgeführt worden.
Bereits zuvor hatte Microsoft in diesem Jahr ein bekanntes Problem behoben, das einige Nutzer von Microsoft Teams Free am Chatten und Telefonieren hinderte, sowie eine Störung von Outlook.com, bei der Kunden wegen zeitweiliger Anmeldeprobleme nicht auf ihre Postfächer zugreifen konnten.
