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Datensicherheitsfirma Evervault sichert sich 25 Millionen Dollar in Serie-B-Finanzierung

Datensicherheitsfirma Evervault sichert sich 25 Millionen Dollar in Serie-B-Finanzierung

Das Sicherheitsunternehmen Evervault hat 25 Millionen Dollar in einer Serie-B-Finanzierungsrunde eingesammelt, womit sich die Gesamtfinanzierung auf 46 Millionen Dollar beläuft. Die Mittel sollen für die Expansion der Infrastruktur und die Weiterentwicklung der Verschlüsselungsplattform genutzt werden.

Das Entwickler-fokussierte Datensicherheitsunternehmen Evervault gab am Donnerstag bekannt, dass es 25 Millionen Dollar in einer Serie-B-Finanzierungsrunde eingesammelt hat. Mit dieser Kapitalspritze will das Unternehmen seine Infrastruktur ausbauen und sein Team vergrößern.

Die Finanzierungsrunde wurde von Ribbit Capital angeführt und von namhaften Investoren wie Index Ventures, Sequoia Capital, Kleiner Perkins und Operator Partners unterstützt. Insgesamt hat Evervault damit bislang 46 Millionen Dollar an Finanzierungsmitteln eingeworben.

Die neuen Mittel werden primär für die Produktentwicklung, die Expansion des Engineerings und Produkt-Teams sowie die Weiterentwicklung des Verschlüsselungssystems eingesetzt.

Seit seiner Gründung im Jahr 2019 bietet Evervault eine Plattform an, die es Organisationen ermöglicht, sensible Daten zu verschlüsseln und zu verwalten, ohne diese im Klartext zu speichern. Die Lösung kombiniert Verschlüsselung mit zusätzlichen Funktionen wie Authentifizierung, Token-Management und Datenvergabe — besonders relevant für die Verarbeitung von Zahlungsdaten.

Das Angebot umfasst verschiedene Tools: ein Relay-Proxy zum Schutz von Netzwerkanfragen, sichere Umgebungen für die Ausführung von Code mit verschlüsselten Informationen, UI-Elemente zur sicheren Erfassung von Zahlungsdetails sowie isolierte Container für die Verarbeitung sensibler Workloads.

Shane Curran, Gründer und CEO von Evervault, betont die Notwendigkeit eines Paradigmenwechsels im Umgang mit sensiblen Daten: “Die meisten Compliance-Frameworks gehen davon aus, dass sensible Daten irgendwann im Klartext vorhanden sein werden. Angesichts des automatisierten und schnellen Datenaustausches ist das jedoch ein erhebliches Risiko.”

Curran ergänzt: “Bei Evervault vertreten wir die Ansicht, dass sensible Daten wie Gefahrenstoffe behandelt werden sollten. Systeme müssen so gestaltet sein, dass diese erst gar nicht in Berührung mit ihnen kommen. Wir bauen die Vertrauensschicht des Internets auf, indem wir Verschlüsselung direkt in die Anwendungsarchitektur integrieren, damit Daten standardmäßig verschlüsselt bleiben — nicht nur auf Grundlage einer Richtlinie.”


Quelle: SecurityWeek