Laut Microsoft konnten einige Geräte mit Windows Server 2016 das Juni-2026-Sicherheitsupdate nicht installieren. Das Unternehmen teilte mit, es habe Berichte erhalten, wonach die betreffenden Updates auf manchen Systemen fehlschlagen könnten. Während der Installation sei auf betroffenen Geräten möglicherweise der Fehlercode 0x80070002 mit der Bedeutung FILE_NOT_FOUND angezeigt worden.

Der Fehler betraf nach Angaben von Microsoft in erster Linie Kunden, die KB5094122 installieren wollten, ohne zuvor das Sicherheitsupdate KB5087537 aus dem Vormonat einzuspielen. In einer Servicewarnung im Admin-Portal bestätigte Microsoft damit zuvor eingegangene Meldungen von Administratoren. Inzwischen sei das Problem behoben, und betroffene Geräte sollten beim Bereitstellen von KB5094122 nicht länger an diesem Fehler scheitern.

Der Fall ist nicht der einzige bekannte Update-Fehler, den Microsoft zuletzt ausgeräumt hat. Im vergangenen Monat beseitigte das Unternehmen ein ähnliches Problem, das bei der Verteilung des Windows-11-Sicherheitsupdates KB5089549 vom Mai 2026 zu Installationsfehlern und zum Fehlercode 0x800f0922 führte. Microsoft hatte damals erklärt, dass zu wenig freier Speicherplatz auf der EFI-Systempartition, kurz ESP, die Ursache war und das Update sich auf betroffenen Geräten deshalb automatisch zurückrollte.

Anfang Juni warnte Microsoft außerdem, dass es auf einigen Windows-Geräten, die auf Windows 11 24H2 oder 25H2 aktualisiert wurden, bei der Installation der neuesten monatlichen Updates zu Problemen kommen könne. In diesen Fällen könnten die Fehler 0x80073712 oder 0x800f0993 auftreten.

Erst vergangene Woche behob Microsoft zwei weitere bekannte Probleme: Eines führte dazu, dass Windows-Server-2025-Systeme nach der Installation des Sicherheitsupdates vom April 2026 in die BitLocker-Wiederherstellung starteten. Ein weiteres verursachte Installationsfehler bei Windows-Updates, die seit Mai 2025 veröffentlicht wurden, wenn sie mit dem Windows Update Standalone Installer, kurz WUSA, installiert wurden.

Am Mittwoch bestätigte Microsoft zudem, dass das Unternehmen ein weiteres Problem untersucht. Dieses verhindert nach der Installation der Juni-2026-Updates auf Windows-Systemen, dass Anwendungen von Drittanbietern Word, Excel, PowerPoint, Access und andere Office-Anwendungen starten oder Dokumente darin öffnen können.