Microsoft hat bestätigt, dass die Behebung einer bekannten Störung noch nicht abgeschlossen ist, die beim Öffnen des Datei-Explorers auf einigen Windows-11-Systemen zu hellen weißen Blitzeffekten führt.
Wie das Windows Insider Program Team in einem Blogeintrag vom Freitag mitteilte, wurden die weißen Blitze nun behoben, die beim Starten neuer Datei-Explorer-Fenster oder Tabs sowie beim Vergrößern von Elementen im Datei-Explorer auftraten – insbesondere wenn der Explorer auf „Dieser PC" eingestellt war.
Das Phänomen war erstmals im Dezember aufgetreten und wurde mit dem optionalen Update KB5070311 verursacht. Damals beschrieb Microsoft das Problem so: Nach der Installation des Updates könnten beim Öffnen des Datei-Explorers im Dark Mode kurzzeitig weiße Bildschirme erscheinen, bevor die Dateien und Ordner geladen werden.
Die Fehlerbehebung wird jetzt an alle Windows Insider in den Beta- und Dev-Kanälen ausgerollt, die die Preview-Builds Windows 11 Build 26220.7961 (KB5079382) bzw. Windows 11 Build 26300.7965 (KB5079385) installieren.
Darüber hinaus bringen die neuen Preview-Builds eine Sprachtyp-Funktion (Windows-Taste + H) beim Umbenennen von Dateien im Datei-Explorer mit sich. Auch die Zuverlässigkeit beim Entsperren von heruntergeladenen Dateien für die Vorschau wurde verbessert.
Seit November testet Microsoft eine optionale Windows-11-Funktion, die den Datei-Explorer im Hintergrund vorlädt, um die Leistung zu verbessern und die Startzeiten zu verkürzen.
Im selben Monat bestätigte das Unternehmen auch ein kritisches Problem: Bei der Bereitstellung von Windows 11 24H2 und Windows 11 25H2 mit kumulativen Updates, die seit Juli 2025 veröffentlicht wurden, kommt es zu Abstürzen des Datei-Explorers, des Windows Start-Menüs und anderer Systemkomponenten. Shell-Komponenten wie Explorer.exe, StartMenuExperienceHost und ShellHost.exe scheitern entweder geräuschlos oder stürzen mit sichtbaren Fehlermeldungen ab, was Benutzer mit teilweise funktionsfähigen Computern zurücklässt.
Microsoft arbeitet an einer permanenten Lösung, hat aber bereits PowerShell-Befehle als Workaround bereitgestellt sowie ein Anmeldeskript für Enterprise-Administratoren, die persistente OS-Installationen verwalten.”,
