Runlayer hat eine Series-A-Finanzierungsrunde über 30 Millionen US-Dollar abgeschlossen. Wie das Unternehmen mitteilt, erhöht sich das gesamte bislang eingeworbene Kapital damit auf 42 Millionen Dollar.
Das 2025 gegründete Unternehmen mit Sitz in New York positioniert seine Plattform als sichere Kontrollschicht für KI-Werkzeuge in Unternehmensumgebungen. Die Lösung überwacht den Zugriff auf KI sowie deren Nutzung und unterstützt laut Runlayer dabei, dass Mitarbeitende Agenten erstellen, diese über verschiedene Unternehmenssysteme hinweg nutzen und Arbeit an solche Agenten delegieren können.
Nach Angaben des Anbieters stellt die Plattform die nötigen Werkzeuge, Berechtigungen und den Unternehmenskontext bereit, um diese Nutzung zu steuern. Die Verwaltung der Agenten erfolgt demnach über eine zentrale Steuerungsebene, die Identitäten, Berechtigungen und die Durchsetzung von Richtlinien abdeckt und zugleich Echtzeit-Einblicke in Aktionen liefert.
Runlayer zufolge soll die Plattform außerdem verschiedene Risiken erkennen und blockieren. Dazu zählt das Unternehmen Prompt-Injections, Tool-Poisoning, Datenexfiltration, Manipulationen von Ausgaben, Intent Drift, Shadow MCPs sowie nicht verwaltete Agenten. Ziel sei es, Risiken zu unterbinden und Beschäftigte auf freigegebene Werkzeuge zu lenken.
Angeführt wurde die neue Finanzierungsrunde von Felicis, weitere Unterstützung kam von Khosla Ventures. Das frische Kapital will Runlayer für den Ausbau seiner Engineering-Teams sowie seiner Go-to-Market-Mannschaft einsetzen.
Das Start-up trat im November 2025 aus dem Stealth-Modus hervor. Nach Angaben des Unternehmens wird die Plattform bereits von Fortune-500-Unternehmen und schnell wachsenden Firmen eingesetzt.
Runlayer-Mitgründer und CEO Andrew Berman erklärte, Unternehmen mit maximalem KI-Fokus verstünden bereits, dass die Zukunft nicht bei einer kleinen Zahl von Power-Usern liege, die mit Agenten experimentieren, sondern bei ganzen Belegschaften, die an ihrer Seite arbeiten. Die Herausforderung sei, dass den meisten Unternehmen noch ein sicherer und skalierbarer Weg fehle, um genau das zu ermöglichen. Dieses Problem wolle Runlayer lösen.
