Philip Martin ist neuer Chief Information Security Officer von Uber. Das Unternehmen holt damit einen Sicherheitsmanager, der zuletzt bei Coinbase tätig war und dort seit April 2016 die Rolle des Chief Security Officer innehatte.

Nach Angaben der Mitteilung verantwortete Martin bei Coinbase ein weltweit aufgestelltes Team mit mehr als 250 Mitarbeitenden. Dessen Zuständigkeiten reichten von Cybersicherheit über Trust & Safety und physische Sicherheit bis zu Technologie-Governance, Risiko und Compliance sowie Business Resilience in den Verbraucher- und Unternehmenssparten des Unternehmens.

Bei Uber soll Martin nun die Organisation für Cybersicherheit und Unternehmenssicherheit leiten. Der Fahrdienstanbieter setzt damit auf einen Manager mit Stationen in mehreren großen Technologieunternehmen.

Vor Coinbase baute Martin bei Palantir Technologies die Teams für Incident Response und Security Engineering auf und leitete sie. Davor half er bei Amazon A9 beim Aufbau virtueller Infrastruktur.

Seine frühere Laufbahn begann außerhalb der Privatwirtschaft: Martin war ein Jahrzehnt lang als Gegenspionage-Agent und Arabisch-Linguist der U.S. Army tätig. Dabei übernahm er nach der Mitteilung taktische und strategische Aufgaben in den Vereinigten Staaten und im Ausland.

In einem LinkedIn-Beitrag erklärte Martin, was ihn an der neuen Aufgabe gereizt habe. „Was mich hierher gezogen hat, ist einfach: Nur sehr wenige Unternehmen tragen in dem Maßstab von Uber, in jeder Minute jedes Tages, Verantwortung dafür, dass sich echte Menschen in der realen Welt bewegen“, schrieb er.

Er stellte den Sicherheitsauftrag bei Uber dem vieler anderer Unternehmen gegenüber: „Sicherheit schützt in vielen Unternehmen Daten. Bei Uber schützt sie auch Fahrten, Fahrgäste, Fahrer und Kuriere; echte Menschen in Bewegung. Das ist eine wichtige Verantwortung, die ich mit Freude übernehme.“