Nebulock erweitert mit einer neuen Finanzierungsrunde seine Mittel deutlich. Das Unternehmen teilte mit, 25 Millionen US-Dollar in einer Series-A-Runde erhalten zu haben. Insgesamt liegt das von dem Startup eingeworbene Kapital damit bei mehr als 33 Millionen US-Dollar.

Angeführt wurde die Runde von FirstMark. Weitere Unterstützung kam von den bestehenden Geldgebern Bain Capital Ventures, Decibel, Step Function und Zetta Venture Partners.

Das in Boston, Massachusetts, ansässige Unternehmen war vor einem Jahr aus dem Verborgenen gestartet. Im Mittelpunkt stand damals eine autonome, herstellerunabhängige Bedrohungssuche über Endpunkt-, Cloud- und Identitätsumgebungen hinweg.

Seitdem hat Nebulock seine KI-gestützte Lösung nach eigenen Angaben ausgebaut. Hinzugekommen seien proaktive Erkennungsentwicklung sowie verhaltensbasierte Sicherheitsanalysen. Um Verteidigungsteams beim Verständnis von Verhalten zu unterstützen, sucht die Plattform nach menschlichen und KI-Konten, Identitäten und Hosts und korreliert diese Informationen. Außerdem stellt sie Erkennungsregeln bereit, die sich testen, bearbeiten und feinjustieren lassen.

Nebulock beschreibt seine Plattform als System, das Unternehmenskontext in ein verhaltensbasiertes Referenzsystem überführt. Es soll Transparenz über Aktivitäten in Endpunkt-, Identitäts-, Cloud-, Netzwerk- und SaaS-Ökosystemen schaffen und auch unauffällig wirkende Aktionen sichtbar machen, die auf eine mögliche Kompromittierung hindeuten.

Die neuen Mittel will das Startup in mehrere Bereiche lenken. Genannt werden ein Ausbau der Plattformfähigkeiten, eine vertiefte Korrelation über verschiedene Telemetriequellen hinweg und die Weiterentwicklung des Verhaltenskontext-Graphen. Zudem plant Nebulock Neueinstellungen in der Entwicklung und in Teams mit Marktbezug.

Firmengründer und Geschäftsführer Damien Lewke begründete den Ansatz mit einem aus seiner Sicht wachsenden Ungleichgewicht zwischen Angreifern und Verteidigern. „Der Angreifer ist schneller handlungsfähig geworden, als Verteidiger proaktiv geworden sind. Sicherheitsverletzungen dauerten früher Monate; heute brauchen sie nur noch Token. Deshalb wurde Nebulock gebaut, um Sicherheitsteams dabei zu helfen, über standardmäßig reaktive Arbeitsabläufe hinauszugehen und zu einem kontextreichen, dauerhaft aktiven Schutz zu kommen, der ihnen zeigt, was ihr Stack nicht sieht“, sagte Lewke.