Dark Reading spricht von einem überquellenden Postfach für Einsendungen und entschuldigt sich für einen Rückstau bei der Bearbeitung. Senior Editor Becky schreibt, man sehe alle eingehenden E-Mails und bemühe sich, die Menge aufzuarbeiten. Zugleich bittet sie die Community ausdrücklich um Mithilfe.

Im Zentrum der Bitte stehen zwei Punkte. Erstens sollen keine KI-generierten Inhalte eingesendet werden. Dark Reading erklärt dazu, man erkenne solche Texte, wolle sie nicht veröffentlichen und sie erschwerten vor allem den Zugang zu den wirklich relevanten Einsendungen, weil sie den Prüfprozess stark verlangsamten.

Zweitens fordert die Redaktion, auf Eigenwerbung zu verzichten. Werbliche Beiträge über die Bedeutung der eigenen Lösung seien an anderer Stelle besser aufgehoben. Gesucht werde stattdessen ein markenunabhängiger, erfahrungsbasierter Ansatz, der eine breitere Debatte anstoßen könne. Dark Reading betont, die Gelegenheit solle nicht genutzt werden, um Produkte oder Trends zu bewerben, die mit den Geschäftsinteressen des eigenen Unternehmens verbunden sind.

Dass Produkt- oder Firmennamen einfach weggelassen werden, reicht nach Darstellung der Redaktion nicht aus. Zur Veranschaulichung nennt Dark Reading ein Beispiel: Wenn McDonald’s einen Blogbeitrag darüber schreibe, warum Hamburger großartig seien, sei das auch dann nicht akzeptabel, wenn das eigene Restaurant nicht erwähnt werde. Diese Regel habe schon zuvor gegolten und gelte weiterhin.

Was Dark Reading stattdessen haben will, formuliert der Kommentar vergleichsweise präzise. Gewünscht seien frische, originelle Meinungen, geschrieben von erfahrenen Menschen und nicht mit dem Ziel, Interesse an einem bestimmten Branchensegment, Produkt oder Werkzeug zu wecken. Ebenso willkommen seien technische Aufschlüsselungen von ausgewiesenen Fachleuten, die dem Publikum von Dark Reading ein neues Verständnis einzelner Aspekte ihrer Arbeit oder der Branche insgesamt vermitteln können.

Auch zum Umfang nennt die Redaktion eine klare Vorgabe. Ein guter Zielwert seien 750 Wörter; nach Möglichkeit sollten 800 Wörter nicht überschritten werden. Dark Reading beschreibt sich dabei als Team engagierter Menschen, das Fachleuten der Cybersicherheit Nachrichten und Einschätzungen liefern wolle, die sie anderswo nicht bekommen — ausdrücklich „einschließlich ChatGPT“.

Außerdem erinnert Dark Reading daran, dass es zwei grundlegende Formen beigesteuerter Inhalte gibt: reine Meinungsbeiträge und fundierte Thought-Leadership-Beiträge. Die Redaktion verweist auf ihre bereits veröffentlichten Leitlinien für die Formate Meinung, Technikgespräch und Frag den Experten. Diese Vorgaben sowie der Einreichungsprozess seien weiterhin aktuell und erläuterten, wonach Dark Reading suche.

Zum Schluss erneuert Becky die Bitte an die Community, durchdachte Beiträge an die angegebene Redaktionsadresse zu schicken. Man arbeite daran, schneller auf Einsendungen zu reagieren, könne dabei aber Unterstützung gebrauchen. Der Kommentar ist damit weniger Programmansage als ein offener Hinweis aus der Redaktion: Es gibt großes Interesse an Gastbeiträgen, aber nur unter klaren inhaltlichen und formalen Bedingungen.