Der US-Ableger des Telekommunikationsausrüsters Ericsson hat eine Datenpanne bekannt gegeben, die die persönlichen Informationen von Tausenden Individuen gefährdet hat. Das Unternehmen macht einen Drittanbieter für den Sicherheitszwischenfall verantwortlich.
Wie Ericsson mitteilte, entdeckte der namlose Service-Provider im April 2025 einen unbefugten Zugriff auf seine Systeme. Nach einer umfassenden Untersuchung stellte sich heraus, dass Dateien mit persönlichen Informationen zwischen dem 17. und 22. April 2025 zugegriffen wurden. Die vollständige Analyse des Vorfalls zog sich bis Februar 2026 hin.
In einer offiziellen Mitteilung an die Generalstaatsanwältin von Maine gab Ericsson an, dass die Panne etwa 15.000 Personen betrifft. Das Unternehmen versicherte: “Unser Service-Provider hat uns versichert, dass seit dem Vorfall keine Hinweise auf Missbrauch der möglicherweise betroffenen Informationen vorliegen.”
Indes ist eine solche Aussage ein Standard-Disclaimer, den betroffene Organisationen regelmäßig ausgeben – selbst in Fällen, in denen gestohlene Daten nachweislich öffentlich geleakt wurden.
Ericsson teilt sowohl Mitarbeiter- als auch Kundendaten mit externen Service-Providern, hat aber nicht präzisiert, welche Personengruppe von dieser Panne betroffen ist. Das Unternehmen kündigte an, Betroffene zu benachrichtigen und weitere Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen, um ähnliche Vorfälle in Zukunft zu verhindern.
