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Escape sammelt 18 Millionen Dollar für automatisierte Penetrationstests

Escape sammelt 18 Millionen Dollar für automatisierte Penetrationstests
Zusammenfassung

Das Cybersicherheits-Startup Escape hat 18 Millionen Dollar in einer Serie-A-Finanzierungsrunde aufgebracht, womit sich die Gesamtfinanzierung auf über 23 Millionen Dollar erhöht. Das 2020 gegründete Pariser Unternehmen automatisiert den gesamten Penetrationstestingprozess mit KI-Agenten, die kontinuierlich Schwachstellen entdecken, testen und beheben. Die Finanzierung ermöglicht die Erweiterung der KI-Funktionen und des Teams in Europa und Nordamerika. Das Unternehmen bedient bereits über 2.000 Teams weltweit.

Das Pariser Cybersecurity-Startup Escape gibt heute bekannt, dass es erfolgreich 18 Millionen Dollar in einer Serie-A-Finanzierungsrunde eingeworben hat. Diese neue Investition erhöht die Gesamtfinanzierung des Unternehmens auf über 23 Millionen Dollar. Angeführt wurde die Finanzierungsrunde von Balderton, mit zusätzlicher Unterstützung durch Uncorrelated Ventures sowie den bisherigen Investoren IRIS und Y Combinator.

Seit seiner Gründung im Jahr 2020 konzentriert sich Escape auf die Automatisierung des gesamten Lifecycle der Offensive Security. Die Plattform nutzt KI-Agenten, um kontinuierlich Schwachstellen zu erkennen, zu testen und zu beheben – direkt in bestehenden Arbeitsabläufen. Dies geschieht, ohne dass Systeme stillgelegt werden müssen.

Die Escape-Plattform deckt dabei die gesamte Sicherheitskette ab: von der Analyse der Angriffsfläche über Sicherheitstests bis hin zur Behebung von Sicherheitslücken. Das Unternehmen arbeitet bereits mit über 2.000 Teams global zusammen.

Mit der neuen Investition plant Escape, die KI-Funktionalitäten seiner Plattform erheblich auszubauen – insbesondere durch die Integration von Anwendungslogik-Reasoning in die automatisierten Penetrationstests. Darüber hinaus will das Unternehmen sein Ingenieur- und Sales-Team in Europa und Nordamerika deutlich verstärken.

“Sicherheitsteams sind hoffnungslos unterbesetzt und ersticken in isolierten, manuellen Prozessen. In einer Zeit, in der Code mit der Geschwindigkeit von KI geschrieben und angegriffen wird, kann es so nicht weitergehen. Wir bauen Escape als die Plattform für Offensive Security Engineering auf, um dieses Problem in großem Maßstab zu lösen”, erklärt Escape-Mitgründer und CEO Tristan Kalos.

Escapes Ansatz adressiert ein zentrales Problem der modernen Cybersicherheit: Die ständig wachsende Kluft zwischen der Geschwindigkeit von Entwicklung und Angriffen einerseits und der manuellen Kapazität von Sicherheitsteams andererseits. Durch die Automatisierung der Penetrationstests und Vulnerability-Management-Prozesse können Organisationen schneller auf Bedrohungen reagieren und ihre Systeme kontinuierlich verbessern.