Die Plattform von Escape automatisiert nach Unternehmensangaben die Erfassung der Angriffsfläche, das Sicherheitstesten und die Behebung von Schwachstellen. Dabei sollen die betroffenen Systeme weiterlaufen, während Schwachstellen identifiziert und beseitigt werden.
Mit der neuen Finanzierung will Escape die KI-Fähigkeiten der Plattform vertiefen und das sogenannte agentenbasierte Pentesting um ein Verständnis für Anwendungslogik erweitern. Parallel dazu plant das Unternehmen, seine Engineering- und Vertriebsteams in Europa und Nordamerika aufzustocken.
“Sicherheitsteams sind zahlenmäßig unterlegen und ertrinken in isolierten, manuellen Prozessen. In einer Welt, in der Code mit der Geschwindigkeit von KI geschrieben und angegriffen wird, kann das nicht so weitergehen”, erklärte Mitgründer und CEO Tristan Kalos. Man baue Escape als Plattform für offensive Sicherheits-Engineering auf, um dieses Problem in großem Maßstab zu lösen.
Die aktuelle Runde wurde von Balderton angeführt, unterstützt von Uncorrelated Ventures sowie den bestehenden Geldgebern IRIS und Y Combinator. Insgesamt hat das 2020 gegründete Unternehmen damit über 23 Millionen Dollar eingeworben.
