Microsoft beschreibt die Überarbeitung als Reaktion auf bisheriges Feedback. Jeff Petty und Anderson Aiziro schreiben, Nutzer hätten nach einer Suche verlangt, die schneller, relevanter und einfacher zu bedienen ist. Weil das Windows-Suchfeld für viele der Einstiegspunkt sei, habe man zunächst daran gearbeitet, Ergebnisse verlässlicher zu machen, sie leichter erfassbar darzustellen und schon vor dem Klick klarer zu kennzeichnen.

Konkret zeigt die Suche die Herkunft eines Treffers nun deutlicher an. Anwender sollen besser erkennen können, ob ein Ergebnis aus einer App, einer Windows-Einstellung, einer Datei, einem Webergebnis oder einem Store-Vorschlag stammt. Zusätzlich gibt es unter Einstellungen > Datenschutz und Sicherheit > Suche eine neue Option, mit der sich festlegen lässt, ob Vorschläge aus dem Microsoft Store und aus dem Web neben lokalen Treffern angezeigt werden.

Microsoft hebt außerdem hervor, dass lokale Inhalte nun zuverlässiger bevorzugt werden, wenn sie die stärkere Übereinstimmung darstellen. Die Dateisuche unterstützt jetzt auch Suchanfragen mit zwei Zeichen. Gleichzeitig wurde die Sichtbarkeit von Cloud-Dateien verbessert. Bei der App-Suche soll Windows Search zudem toleranter gegenüber Tippfehlern und unvollständigen Wörtern geworden sein.

In einem weiteren Zitat betonen Petty und Aiziro, die Suche finde lokale Dateien nun besser und unterstütze zusätzlich die Suche nach Dateien mit zwei Zeichen. Außerdem sei die Anzeige von Cloud- und verbundenen Dateien verbessert worden, wenn diese die stärkere Übereinstimmung seien. Das solle Nutzer schneller zu dem gesuchten Dokument, Download oder Ordner führen.

Neben der Darstellung und Trefferlogik hat Microsoft nach eigenen Angaben auch an der Stabilität gearbeitet. Das Unternehmen nennt Verbesserungen bei der Zuverlässigkeit, darunter eine geringere Wahrscheinlichkeit für Abstürze und Ladeprobleme. Weitere Verbesserungen seien bereits in Arbeit.

Die aktuelle Testphase ist nicht die einzige Änderung, die Microsoft im Rahmen dieser Initiative ausprobiert. Schon im Mai hatte das Unternehmen für Windows 11 im Experimental Channel eine in der Größe veränderbare Taskleiste und ein anpassbares Startmenü getestet. Ebenfalls Teil derselben Arbeiten zur Verbesserung von Leistung und Konsistenz war ein schnellerer, moderner Ausführen-Dialog mit Unterstützung für den Dunkelmodus.

Microsoft fordert Windows-11-Insider auf, weiteres Feedback über den Feedback Hub einzureichen, dort im Bereich Desktop Environment > Search. Damit knüpft das Unternehmen an die bereits im März angekündigte breiter angelegte Überarbeitung der Windows-Suche an.