Nach Angaben von Beacon Security kombiniert die Plattform Telemetriedaten aus mehreren Quellen, vereinheitlicht diese und reichert sie für den Einsatz durch KI-Agenten und menschliche Analysten an. Die Datenquellen würden fortlaufend Bedrohungen und Compliance-Anforderungen gegenübergestellt, um Schwachstellen sichtbar zu machen, bevor sie ausgenutzt werden können.

Das Unternehmen beschreibt sein Angebot als agentische Sicherheitsdatenplattform. Sicherheitsteams sollen damit KI-Agenten für den Aufbau von Erkennungsregeln, Untersuchungen, Analysen zu Schatten-KI und weitere Aufgaben nutzen können. Laut Beacon lassen sich dabei bestehende agentische Arbeitsabläufe ausführen oder neue, auf den eigenen Bedarf zugeschnittene Abläufe erstellen.

Ergänzt wird die Plattform nach Unternehmensangaben durch eine Bibliothek spezialisierter Cybersicherheits-Agenten, die an Beacons Kontextebene angebunden sind. Diese sollen Angriffe auf KI-Systeme, neu aufkommende Techniken und weitere Bedrohungen erkennen, die herkömmliche Werkzeuge möglicherweise übersehen.

Geführt wurde die Finanzierungsrunde von Notable Capital. Neben AlphaDrive Ventures, Holly Ventures, Jefferies Family Office und SVCI beteiligten sich laut Mitteilung Dutzende Angel-Investoren.

Beacon wurde 2024 in New York von Gal Tal-Hochberg, der als CEO fungiert, Or Mattatia als CPO und Iddo Israely als CTO gegründet. Alle drei werden als IDF-Veteranen beschrieben.

CEO Gal Tal-Hochberg begründete den Ansatz des Unternehmens mit der zunehmenden Verbreitung von KI-Agenten in Unternehmen. Dadurch entstehe ein eigener Bedarf an einer nachvollziehbaren Kontextebene für Cyber-Verteidiger, was eine grundlegend neue Sicherheitsarchitektur antreibe. Beacon sei aufgebaut worden, um diese Herausforderungen mit einer vertrauenswürdigen Datenschicht zu adressieren, die Organisationen den regelkonformen und wirksamen Einsatz von Sicherheitsagenten ermöglichen solle, sagte Tal-Hochberg.