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HPE warnt vor kritischer AOS-CX-Schwachstelle für Admin-Passwort-Zurücksetzen

HPE warnt vor kritischer AOS-CX-Schwachstelle für Admin-Passwort-Zurücksetzen
Zusammenfassung

HPE hat kritische Sicherheitslücken im Aruba-Netzwerk-Betriebssystem AOS-CX gepatcht. Die schwerwiegendste Schwachstelle ermöglicht es unauthentizierten Angreifern, Administrator-Passwörter zurückzusetzen und Authentifizierungsmechanismen zu umgehen. Betroffen sind CX-Serie Switches in Campus- und Rechenzentren. Bislang gibt es keine bekannten öffentlichen Exploits, doch HPE empfiehlt sofortige Updates oder Mitigationsmaßnahmen, da die Lücke kritisches Risiko für Unternehmens-IT-Infrastrukturen darstellt.

Hewlett Packard Enterprise (HPE) hat mehrere Sicherheitsvulnerabilitäten im Aruba Networking AOS-CX-Betriebssystem behoben. Das Betriebssystem ist eine Cloud-native Netzwerklösung der HPE-Tochter Aruba Networks für Campus- und Datencenter-Switches der CX-Serie.

Die schwerwiegendste Schwachstelle ist eine kritische Authentifizierungslücke (CVE-2026-23813), die es Angreifern ohne Berechtigungen ermöglicht, mit geringem Aufwand Admin-Passwörter zurückzusetzen. “Eine Schwachstelle in der webgestützten Verwaltungsoberfläche von AOS-CX-Switches wurde identifiziert, die es möglicherweise einem unauthentifizierten Angreifer ermöglicht, bestehende Authentifizierungskontrollen zu umgehen und in einigen Fällen das Admin-Passwort zurückzusetzen”, teilte HPE mit.

Nach Angaben des Unternehmens sind bislang keine öffentlichen Diskussionen oder Exploit-Code zu diesen spezifischen Schwachstellen bekannt. Für IT-Administratoren, die die Patches nicht sofort einspielen können, empfiehlt HPE mehrere Übergangslösungen.

Dieser Sicherheitsvorfall reiht sich in eine Serie von HPE-Vulnerabilities ein. Im Juli 2025 warnte das Unternehmen vor fest codierten Anmeldedaten in Aruba Instant On Access Points. Zuvor wurden acht Schwachstellen in der StoreOnce-Backup-Lösung behoben, darunter eine weitere kritische Authentifizierungslücke und drei Remote-Code-Execution-Flaws. Im Januar stufte die US-Cybersecurity and Infrastructure Security Agency (CISA) eine HPE-OneView-Schwachstelle als bereits in Angriffen ausgenutzt ein.

HPE beschäftigt weltweit über 61.000 Mitarbeiter und bedient mehr als 55.000 Enterprise-Kunden, darunter 90 Prozent der Fortune-500-Unternehmen. Der Konzern meldete 2024 Umsätze von 30,1 Milliarden Dollar.