Im Mittelpunkt der neuen Critical Impact Awards stehen Leistungen in der industriellen Cybersicherheit, die sich laut SecurityWeek durch konkrete Ergebnisse belegen lassen. Das Unternehmen beschreibt das Programm als sponsorenneutral und unabhängig bewertet. Jede Nominierung werde von einer unabhängigen Jury anhand veröffentlichter Kriterien geprüft, Sponsoring habe keinen Einfluss auf die Auswahl.
SecurityWeek positioniert das neue Format damit ausdrücklich gegen Auszeichnungsprogramme, bei denen Sichtbarkeit oder Budget eine Rolle spielen. Mike Lennon, Managing Director bei SecurityWeek und Leiter der ICS Cybersecurity Conference, erklärte, Menschen, die industrielle und kritische Infrastruktur verteidigen, suchten selten das Rampenlicht, während zu viele Preisprogramme eher Marketingbudgets als Verdienste belohnten. Die Critical Impact Awards seien deshalb so konzipiert worden, dass Anerkennung auf Ergebnissen und Nachweisen beruhe und von Praktikern vergeben werde, „ohne dass etwas zum Verkauf steht“.
Nach Angaben von SecurityWeek sind Nominierungen vollständig kostenlos und offen für alle. Eingereicht werden können Vorschläge von Kollegen, Führungskräften, Anbietern, Partnern, Kunden und Journalisten; auch Eigenbewerbungen sind zulässig. Für die Bewertung sei entscheidend, welche Belege mit der Nominierung vorgelegt werden, nicht von wem sie stammt.
Die Jury setzt sich laut SecurityWeek aus unabhängigen Fachleuten der industriellen Cybersicherheit zusammen, darunter CISOs, OT-Sicherheitspraktiker und Betreiber kritischer Infrastrukturen. Dieses Gremium legt die Kriterien fest, prüft jede Einreichung daran und veröffentlicht für jede ausgezeichnete Person, Organisation oder Technologie eine Begründung.
Zum Start decken die Critical Impact Awards zwei Gruppen von Kategorien ab: „Technische Exzellenz und Forschung“ sowie „Gemeinschaft und Führung“. Weitere Einzelkategorien nennt die Ankündigung nicht. Der Fokus liegt damit sowohl auf technischen Leistungen als auch auf Beiträgen zur Community und zur fachlichen Führung im Bereich der industriellen Cybersicherheit.
Die Frist für Nominierungen endet am 31. August 2026. Finalisten sollen vorab benachrichtigt werden. Die Gewinner werden anschließend live auf der Bühne der ICS Cybersecurity Conference 2026 in Nashville bekanntgegeben. Informationen zur Einreichung und zu den Bewertungskriterien stellt SecurityWeek auf der Website der Critical Impact Awards bereit.
Die Preisverleihung ist an die ICS Cybersecurity Conference gekoppelt, die 2026 ihr 25-jähriges Jubiläum begeht. Veranstaltungsort ist das W Nashville, die Konferenz läuft vom 6. bis 8. Oktober 2026.
