Quantro Security hat VM.Analyst entwickelt, einen KI-Agenten, der Daten aus mehreren Quellen sammelt und daraus handlungsrelevante Erkenntnisse ableitet. Die Lösung integriert sich in den bestehenden Sicherheits-Stack einer Organisation und greift dabei Daten aus Konfigurationsdatenbanken (CMDBs), Cloud-Diensten, Firewalls und Plattformen für das Schwachstellenmanagement ab. Diese Daten werden normalisiert und zu Erkenntnissen aufbereitet, die zur Risikoreduzierung dienen.
Der Agent analysiert die Risikolage einer Organisation auf Basis von Kontext, Sicherheitskontrollen und Konfigurationen. Er gibt Empfehlungen zum Umgang mit erkannten Risiken, bezieht den Menschen aber weiterhin in die Entscheidungen ein. Sicherheitsteams können mit dem KI-Agenten interagieren, um informiert zu bleiben, oder ihm Aufgaben über Eingaben in natürlicher Sprache übertragen – etwa um Compliance einzuhalten, Risiken zu senken oder Probleme zu beheben.
Zum Datenschutz gibt Quantro an, sich auf Maßnahmen zur Datenverwaltung nach Branchenstandards zu stützen. Daten würden bei der Übertragung und im Ruhezustand verschlüsselt, Kundendaten nicht zum Training des KI-Modells verwendet und eine strikte regionale Datenresidenz durchgesetzt.
Die Seed-Runde steigerte die Bewertung des Unternehmens auf 25 Millionen Dollar und kam zustande, nachdem Quantro bereits Kunden gewonnen hatte. Ben Doane, Principal bei Forvis Mazars, erklärte, VM.Analyst modernisiere das Schwachstellenmanagement mit einer eigens entwickelten KI-Plattform, die traditionelle Herausforderungen von Sicherheitsteams adressiere. Das Ergebnis sei eine tiefgehende Analyse und Priorisierung, die über die menschlichen Fähigkeiten allein hinausgehe.
