Das Cybersecurity-Startup Scanner hat erfolgreich 22 Millionen Dollar in einer Serie-A-Finanzierungsrunde eingesammelt. Sequoia Capital führte die Investition an, wobei auch CRV, Mantis VC und weitere Angel-Investoren beteiligt waren.
Scanner wurde 2022 gegründet und hat seinen Sitz in San Francisco. Das Unternehmen unterstützt Organisationen beim Aufbau einer Cloud-nativen Security-Datenlake, um Bedrohungssuche sowie kontinuierliche Erkennung und Reaktion zu ermöglichen.
Die Kernstärke von Scanner liegt in der nahtlosen Integration mit bestehenden Security-Tools. Das Unternehmen bietet einen Model Context Protocol (MCP)-Server an, der KI-Agenten direkt mit den Datenlakes von Organisationen verbindet und damit Security-Operationen optimiert.
Die technische Lösung nutzt invertierte Indizes, die während der Datenaufnahme erstellt werden. Dies ermöglicht effiziente Scans auf relevante Datenmengen. Ein intelligentes Skalierungssystem passt Ressourcen automatisch an: Die Infrastruktur wird bei Abfragen hochgefahren und im Leerlauf reduziert, um Kosten zu senken.
Die KI-Agenten von Scanner sind so konzipiert, dass sie Daten aus verschiedenen Quellen korrelieren und prägnante Zusammenfassungen liefern. Dies unterstützt interaktive Untersuchungen, Detection Engineering und automatisierte Response-Workflows.
Scanner betont, dass seine Lösung deutlich schneller reagiert als traditionelle SIEM-Lösungen. Der Grund: Das System indiziert Daten direkt an ihrem Speicherort und führt Erkennungen kontinuierlich auf dem vollständigen Datenstrom durch.
Bogomil Balkansky, Partner bei Sequoia Capital, kommentiert die Investition: “Security-Teams generieren massive Datenmengen, können aber nur einen Bruchteil davon durchsuchen. Scanner hat einen fundamental neuen Ansatz für dieses Problem entwickelt und ermöglicht es Unternehmen, in die agentengestützte Ära der Cybersicherheit einzutreten. KI ist bekanntermaßen datenintensiv, und Scanner ist die einzige Technologie auf dem Markt, die Security-Daten im KI-Maßstab verwaltet.”
