Nach Angaben von Hush Security soll die Plattform Unternehmen dabei helfen, KI-Agenten in ihren Umgebungen zu identifizieren und die MCPs, Werkzeuge und Ressourcen nachzuvollziehen, auf die diese zugreifen und die sie verwenden. Jeder Agent wird dabei in einem zentralen Register erfasst. Die Lösung stellt zur Laufzeit zweckgebundene Just-in-Time-Berechtigungen bereit, verzichtet auf dauerhafte Zugangsdaten, protokolliert jede Aktion und bietet einen zentralen Notschalter.

Darüber hinaus soll die Plattform sämtliche Agenten über eine zentrale Oberfläche registrieren, steuern und absichern. Unternehmen können laut Beschreibung die Berechtigungen der Agenten abbilden und Richtlinien für jede einzelne Aktion durchsetzen. Zusätzlich führt die Lösung eine vollständige Prüfspur für jede Interaktion eines KI-Agenten, um Untersuchungen, Compliance und Governance zu unterstützen.

Die neue Finanzierung will Hush Security nach eigenen Angaben für den Ausbau seiner Engineering- und Vertriebsteams einsetzen. Außerdem sollen die Unterstützung für IAM und agentische Ökosysteme beschleunigt sowie Unternehmenspartnerschaften ausgebaut werden.

Mit der Finanzierungsrunde erhöht sich das bisher von Hush Security aufgenommene Kapital auf insgesamt 41 Millionen Dollar. Die neue Investition kam laut Unternehmen von Akamai Technologies sowie den bestehenden Geldgebern Battery Ventures und YL Ventures.

Hush Security wurde 2024 gegründet. Das Unternehmen aus Tel Aviv kam im September 2025 aus dem Stealth-Modus und stellte damals seine Plattform für Maschinenzugriffe vor. Diese soll Organisationen ermöglichen, KI-Agenten im Unternehmen und die zugrunde liegende Infrastruktur sicher zu kontrollieren.

Mitgründer und CEO Micha Rave beschreibt den Ansatz so: „Jedes Unternehmen weiß bereits, wie sich Identitäten für Menschen und Anwendungen verwalten lassen. Aber jetzt handelt Software autonom und aus eigener Initiative in Ihren sensibelsten Systemen. KI-Agenten brauchen eine strikte Identität, nicht nur API-Schlüssel. Wir haben das für nicht-menschliche Identitäten gelöst, und jetzt erweitern wir die Governance auf KI-Agenten.“