In dem Beitrag beschreibt Skyhigh Security einen Wandel der Unternehmenssicherheit: Früher hätten vor allem Endgeräte, sichere Verbindungen und der Schutz lokaler Ressourcen im Mittelpunkt gestanden. Mit SaaS- und Cloud-Modellen seien Cloud-Sicherheit, Datenschutz und identitätsbasierte Kontrollen hinzugekommen. Spätestens mit ortsunabhängiger Arbeit und der Nutzung privater wie verwalteter Geräte habe sich die Sicherheitslage jedoch weiter verkompliziert.
Nach Einschätzung des Unternehmens verschärft KI diese Entwicklung, weil Beschäftigte sensible Informationen in Eingabefelder kopieren, private Dateien hochladen oder geistiges Eigentum unbeabsichtigt preisgeben könnten, wenn sie KI-Dienste und entsprechende Arbeitsabläufe nutzen. Sicherheitsteams versuchten deshalb, freigegebene KI-Werkzeuge abzusichern und nicht freigegebene Schatten-KI einzudämmen.
Skyhigh Security betont jedoch, dass dies kein völlig neues Problem sei. Viele riskante Interaktionen fänden seit Jahren direkt im Browser statt. Genannt werden typische Vorgänge innerhalb einer Browser-Sitzung: Informationen zwischen Anwendungen kopieren und einfügen, Dateien hochladen, Berichte herunterladen, Dokumente drucken und Inhalte mit Partnern oder anderen Beteiligten teilen. Genau diese Art von Aktivität ähnele heutigen KI-Anwendungsfällen.
Daraus leitet das Unternehmen eine Schwäche traditioneller Sicherheitsmodelle ab. Historisch seien Kontrollen darauf ausgelegt gewesen, Datenverkehr an der Netzwerkgrenze zu prüfen oder verwaltete Endgeräte abzusichern. Diese Methoden blieben zwar wichtig, seien aber nicht dafür konzipiert, die wachsende Zahl von Nutzerinteraktionen innerhalb browserbasierter Anwendungen, Dienste und Modelle zu steuern.
Besonders schwierig werde das in hybriden Arbeitsmodellen. Wenn Beschäftigte, Auftragnehmer und externe Partner von unterschiedlichen verwalteten und nicht verwalteten Geräten auf Unternehmensressourcen zugreifen, werde die einheitliche Durchsetzung von Zugriffs- und Sicherheitsrichtlinien laut Skyhigh Security immer komplizierter. Unternehmen verfügten dann oft über starke Schutzmechanismen auf firmeneigenen Geräten, aber über deutlich weniger Transparenz darüber, wie Daten außerhalb verwalteter Umgebungen abgerufen, geteilt oder verändert werden.
Als zusätzliche Risikofaktoren nennt der Beitrag das Kopieren sensibler Informationen in einen KI-Prompt, das Hochladen vertraulicher Dokumente in eine Cloud-Plattform oder das Herunterladen proprietärer Daten auf ein privates Gerät. Zwar könnten Organisationen den Zugang zu Anwendungen einschränken und Daten im Netzwerkverkehr überwachen, doch sie müssten auch genau jene Aktionen steuern, aus denen das Risiko überhaupt entsteht.
Skyhigh Security skizziert mehrere derzeit genutzte Ansätze für mehr Browser-Sicherheit. Manche Unternehmen setzten auf vollständig neue sichere Browser-Umgebungen, andere auf Virtual Desktop Infrastructure (VDI) oder Remote Browser Isolation (RBI), um Browser-Aktivitäten von Endpunkten zu trennen. Diese Verfahren seien wirksam, hätten aber Nachteile wie komplexe Einführung, zusätzlichen Infrastrukturaufwand, Probleme bei der Nutzerakzeptanz und begrenzte Abdeckung für nicht verwaltete Geräte.
Als Gegenmodell beschreibt der Hersteller Lösungen, die Sitzungen direkt absichern, ohne Browser zu ersetzen oder stark einzuschränken. Solche Ansätze legten Inline-Sicherheitskontrollen über verbreitete Browser wie Chrome, Edge, Safari und Firefox und sollen es Unternehmen ermöglichen, Nutzeraktionen innerhalb von Browser-Sitzungen zu steuern, ohne bestehende Arbeitsabläufe grundlegend zu verändern. Als Beispiel nennt Skyhigh Security die eigene Lösung Secure Browser Controls, die innerhalb bestehender Browser- und Security-Service-Edge-Architekturen arbeiten soll.
Der Beitrag ist als gesponserter Text von Skyhigh Security gekennzeichnet.
