Laut Microsoft wurden die Anpassungen auf Grundlage von Rückmeldungen weiter verfeinert. Das Unternehmen erklärt, Reibungspunkte entfernt und Details verbessert zu haben, die alltägliche Aufgaben natürlicher und vorhersehbarer machen sollen. Als Beispiele nennt Microsoft, dass das Umbenennen von Dateien nicht mehr durch Dateisynchronisierung im Hintergrund unterbrochen werde und Änderungen, die nur die Groß- und Kleinschreibung eines Dateinamens betreffen, nun sofort angezeigt würden.

Auch das Kontextmenü wird umgebaut. Microsoft kündigte ein „aktualisiertes Kontextmenü“ an, das schneller, einfacher und stärker anpassbar sein soll. Das neue Design reduziere die Überfrachtung auf der obersten Ebene, halte häufig genutzte Aktionen leicht erreichbar und führe eine neue Einstellungsansicht ein, die mehr Kontrolle darüber gebe, was im Menü erscheint.

Am unteren Ende des neuen Rechtsklick-Menüs hat Microsoft dafür die Verknüpfung „Menü anpassen“ ergänzt. Sie führt zu einer Seite in den Einstellungen, auf der Nutzer das Kontextmenü an ihre Präferenzen anpassen können.

Die aktuellen Tests stehen im Zusammenhang mit einer länger laufenden Optimierung des Windows-Explorers in Windows 11. Zuletzt hatte Microsoft im April ein weiteres Paket mit Verbesserungen für den Datei-Explorer ausgerollt. Bereits im November begann das Unternehmen außerdem mit Tests an einer Funktion, die den Datei-Explorer im Hintergrund vorlädt, um Startzeiten und Leistung zu verbessern.

Diese Vorladefunktion blieb allerdings optional. Wer sie nicht nutzen wollte, konnte in den Ordneroptionen des Datei-Explorers auf der Registerkarte „Ansicht“ die Option „Fenster-Vorladen für schnellere Startzeiten aktivieren“ deaktivieren.

Den aktuellen Änderungen am Datei-Explorer ging zudem im Mai 2025 die Einführung von Startup Boost für Microsoft-Office-Anwendungen voraus. Auch dabei handelt es sich um eine ähnliche optionale Funktion, die beim Anmelden am System im Hintergrund eine geplante Windows-Aufgabe startet, damit sich Office-Anwendungen schneller öffnen.

Ebenfalls am Montag teilte Microsoft mit, dass das Unternehmen das Befehlszeilenwerkzeug Windows Management Instrumentation Command-line (WMIC) entfernt. Der Schritt beginnt mit Windows 11 24H2 und 25H2 sowie mit den in dieser Woche veröffentlichten Windows-11-Betaversionen. Im Quelltext wird WMIC als bekanntes LOLBIN beschrieben, das von Cyberkriminellen missbraucht wird.