Im Zentrum der Technologie von Onyx Security steht der Onyx Guardian Agent, eine überwachende KI. Sie kontrolliert fortlaufend die Assets eines Unternehmens, um Risiken zu erkennen und Probleme zu beheben. Auf diese Weise sollen Organisationen in der Lage sein, eine große Zahl von Agenten im großen Maßstab zu steuern.
Die Kontrollebene ist darauf ausgelegt, KI-Agenten über verschiedene Bereiche hinweg zu erfassen — in der Cloud, auf Endgeräten, im Quellcode und in SaaS-Anwendungen. Neben der reinen Erkennung übernimmt das System die Überwachung und kann einzelne Aktionen der Agenten freigeben oder korrigieren, um die Sicherheits- und Governance-Richtlinien des jeweiligen Unternehmens durchzusetzen. Zum Einsatz kommen dabei überwachende Agenten und proprietäre KI-Modelle, die das Vorgehen der KI verstehen und in Echtzeit eingreifen können.
Gegründet wurde das Unternehmen von Bar Kogan und Gil Elbaz, zwei Veteranen der israelischen Verteidigungsbranche. Onyx unterhält Standorte in Tel Aviv und New York und beschäftigt nach eigenen Angaben mehr als 70 Mitarbeiter in Israel, den USA und Kanada. Mehrere große Unternehmen zählen bereits zu den Kunden.
Die frische Finanzierung von 40 Millionen Dollar stammt von Conviction und Cyberstarts. Mit dem Kapital will Onyx seine Produkt- und Entwicklungsteams ausbauen, neue KI-Modelle entwickeln und den Vertrieb skalieren.
Sarah Guo, Gründerin von Conviction Partners, sieht in dem Start-up eine frühe Antwort auf ein noch wenig beachtetes Problem: Während sich der Großteil der Branche bislang auf den Datenabfluss in Chatbots konzentriert habe, hätten die Gründer früh erkannt, dass die Risikofläche von Agenten kritisch werden würde. Onyx sei die Kontrollebene, die alle Unternehmen benötigten, sobald sie auf Tausende von Agenten skalierten.
