CodeSecCon wird im Quelltext als zentrale virtuelle Veranstaltung beschrieben, die Entwickler und Cybersicherheitsprofis zusammenführen soll. Ziel ist es demnach, die Art und Weise zu verändern, wie Anwendungen gebaut, abgesichert und gepflegt werden. Die Ankündigung nennt mehr als 1.500 registrierte Teilnehmer.

Der Zeitplan beginnt um 11:00 Uhr Ostküstenzeit mit „Vom Sicherheitsengpass zum Motor für Umsatzwachstum“ von Joseph Frisk, CISO bei Dine Brands, und Gareth Davies, Chief Product Officer bei Auth0. Um 11:30 Uhr folgt Mike McGuire, Product Marketing Manager bei Wiz, mit einem Vortrag zum Schließen von Sicherheitslücken in der agentischen Entwicklung.

Für 12:00 Uhr ist „Das Cloud-gestützte Unternehmen: Absicherung Ihrer Cloud“ mit Christina DePinto, Senior Product Marketing Manager bei Datadog, angesetzt. Um 12:40 Uhr spricht Haim Michael, Software Developer, über die Härtung von WordPress und praktische Sicherheitslektionen aus realen Vorfällen.

Am frühen Nachmittag verschiebt sich der Schwerpunkt stärker auf KI und Entwicklungsprozesse. Um 13:15 Uhr stellt Chris Bao, Senior Software Engineer bei Schlumberger, ein KI-Gateway als sicherheitsrelevante Steuerungsebene für Inhalte, Zugriffe und betriebliche Kontrollen vor. Um 13:45 Uhr folgt Khushboo Bhatia, KI- und Datenlösungsarchitektin bei Google, mit einem Beitrag zur Absicherung von Agent-Laufzeitumgebungen, zur Verhinderung von Jailbreaks und zum Stoppen überprivilegierten Codes.

Karan Bansal, Global Head of AI and Security Innovation bei ArmorCode, spricht um 14:15 Uhr über die Härtung von KI-Coding-Agenten mit Hooks und die Durchsetzung minimaler Rechte für autonome Entwickler. Um 14:45 Uhr behandelt Ravikumar Dwivedi, Senior Vice President of Software Engineering bei JPMorgan Chase, die Absicherung KI-unterstützter Entwicklung anhand eines Drei-Körper-Modells für die Zusammenarbeit von Mensch und KI beim Programmieren.

Den Abschluss der in der Ankündigung aufgeführten Agenda bildet um 15:05 Uhr ein Vortrag von Jitendra Singh, Senior Software Engineer bei Microsoft. Thema ist der Schutz sensibler Telemetriedaten in Cloud-nativen Anwendungen, der über reine Verschlüsselung hinausgehen soll.

Die Veranstaltungsbeschreibung betont darüber hinaus, dass CodeSecCon die Lücke zwischen Entwicklung und Sicherheit schließen solle. Genannt werden Best Practices für sicheres Programmieren, Werkzeuge zur Reduzierung von Risiken und eine sichere Integration von KI, um eine DevSecOps-Kultur zu fördern.

Im Umfeld der Ankündigung werden außerdem mehrere Personalien und Einschätzungen aus der Branche erwähnt. Dazu gehören der Wechsel von Dali Rajic zu OpenAI als Chief Revenue Officer, die Ernennung von Erika Dean zur Chief Information Security Officer bei Tricentis sowie die Berufung von Jeff St. Clair zum Chief Revenue Officer bei C1.

Hinzu kommen mehrere kurze Stellungnahmen zu KI und Sicherheit. Steve Durbin wird mit der Aussage erwähnt, dass Organisationen KI zügig einführen, ohne vollständig zu verstehen, wo deren rechtliche Schutzmechanismen beginnen und enden. Etay Maor verweist darauf, Strategien entlang klarer Fragen aufzubauen, damit Mitarbeiter KI produktiv nutzen und zugleich sensible Daten, geistiges Eigentum und das Verhalten von Agenten innerhalb sicherer Grenzen bleiben. Matt Honea erklärt, die besten Compliance-Programme seien nicht die größten, sondern jene, die auf einer kurzen Liste tatsächlich beantwortbarer Fragen beruhen und auch bei veränderten Modellen Bestand haben. Danelle Au sagt, man könne kein System „überpatchen“, das aus einer Schwachstellenbeschreibung in zwanzig Stunden einen funktionierenden Exploit erstellt. Torsten George betont, Vertrauen in Identitäten verändere sich während jeder Interaktion und müsse kontinuierlich anhand neuer Risikosignale neu bewertet werden.